In der ersten Runde der Frauen-Bundesliga setzte sich Stuttgart bei Hoffenheim mit 2:1 durch. Das Spiel endete nach einem Aufholprozess der Gäste, die in der zweiten Hälfte die Kontrolle übernahmen.
M. Steiner brachte Hoffenheim in der 37. Minute für den Heimvorteil in Führung. Doch dann wechselte das Spiel. M. Rall traf in der 45. Minute zum Ausgleich und in der 46. Minute zum 2:1. Der Wechsel stockt oft nach dem Seitenwechsel, wenn Teams neu aufgestellt werden. Hoffenheim kam nicht mehr zurück ins Spiel.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Hoffenheim dominierte mit 64 Prozent Ballbesitz und 152 Angriffen. Stuttgart hingegen war effizienter: sechs Torschüsse ins Tor brachten zwei Treffer. Die Quote hat sich kaum bewegt. Viele Angriffe bei Hoffenheim blieben ohne Konsequenz, während Stuttgart die wenigen Chancen nutzte.
Interessant wird es bei den Platzverweisen. Es gab keine roten Karten, aber L. Kaut, D. Redzepi, L. Doorn und M. Fenger sahen gelb. Die Szene ging in die Überprüfung – nicht im Spiel, sondern im Wertungsverlauf. Hoffenheim hatte drei Verwarnungen, Stuttgart zwei.
In der Tabelle bedeutet das für Stuttgart sechs Punkte nach zwei Spielen. Sie liegen auf dem vierten Platz. Hoffenheim bleibt mit null Punkten auf dem elften Rang. Die Gäste zeigten, dass sie für die kommende Saison ernst zu nehmen sind.