Am Sonntagabend trafen Academia Anzoátegui und Portuguesa in der Clausura aufeinander. Das Spiel endete mit einem knappen Sieg der Gäste, die in den Schlussminuten den entscheidenden Treffer erzielten. Zuvor hatte Anzoátegui lange Zeit die Oberhand behalten.
Die Gastgeber gingen früh in Führung. C. Urpin traf bereits in der zehnten Minute, und O. Lopez verdoppelte kurz vor der Pause. Portuguesa musste bis zur zweiten Halbzeit warten. J. Canete glich in der 59. Minute aus, und L. Lovazzano stellte in der 61. Minute den Ausgleich her. Interessant wird es erst im zweiten Drittel, wenn man bedenkt, wie die Gastgeber den Vorsprung verteidigten.
Anzoátegui kontrollierte den Ball mit 42 Prozent Ballbesitz, doch die Gäste waren effizienter. Portuguesa schuf vier große Chancen, während die Gastgeber auf Null kamen. Die Schussquote der Heimmannschaft lag bei 32 Prozent — sechs Treffer auf dem Tor, zwölf daneben. Nebenbei fiel auf, dass Portuguesa mit 58 Prozent Ballbesitz den Lauf kontrollierte, ohne den Ball ständig im eigenen Halbfeld zu halten.
In den Schlussminuten eskalierte das Spiel. J. Silgado brachte Anzoátegui in der 90. Minute auf 3:2. Eine Minute später antwortete A. Velasco. Die Partie drehte sich in den letzten Sekunden. J. Reyes erhielt in der 90+3. Minute noch eine Gelbe Karte — der Konflikt wurde öffentlich, als die Zeit abgelaufen war.
Die Tabelle änderte sich kaum. Anzoátegui bleibt auf Platz 13 mit 21 Punkten, Portuguesa hält Platz 4 mit 33 Punkten. Die Gastgeber verloren ihre Serie von zwei Siegen, die Gäste beendeten ihre Negativserie mit der Niederlage am Donnerstagabend. Was zählt, ist der Moment: drei Tore in drei Minuten entschieden ein Spiel, das zuvor ruhig lief.