Klooitge dreht das Spiel bei Ajax
Am Freitag, den 15. August 2026, endete das Eröffnungsspiel der Tweede Divisie für den Gastgeber anders als erwartet. Ajax unterlag Klooitge mit 1:3. Der Klub aus Amsterdam führte nach siebzehn Minuten noch, doch die Gäste drehten die Partie in der zweiten Halbzeit. Und dann sah man, wie schnell sich das Blatt wenden kann, wenn man die Chancen nicht verwertet.
L. Admiraal brachte Ajax nach siebzehn Minuten in Führung. Das war der einzige Treffer der ersten Halbzeit. In der elften Minute der zweiten Spielzeit fiel die erste Gelbe Karte für D. van den Berg. Ajax hatte die Kontrolle, nebenbei muss man sagen, dass die Ballbesitzquote bei sechzigfünf Prozent lag. Doch Zahlen allein entscheiden keinen Kampf.
Ab der fünfzigsten Minute änderte sich die Dynamik. Klooitge brachte D. Gouda in der zweiten Hälfte ins Spiel. Sechsundsechzigste Minute, und plötzlich stand es 1:1. Die Gäste fanden den Rhythmus, interessant wird es, wenn man sieht, wie Ajax reagierte. Statt zu antworten, tauschte man sechs Spieler in zwei Minuten aus. Das sah nach Unruhe aus.
Die zweite Führung der Gäste fiel in der einundachtzigsten Minute durch E. Franse. Ajax suchte den Anschluss, doch die Torgefahr blieb aus. In der zweiundachtzigsten Minute brachte Klooitge J. Dijkstra ins Spiel, und in der zweiundsiebzigsten Minute verdoppelte er den Vorsprung. Der Gastgeber brauchte mehr als vierzig Minuten, um aus seinem Rückstand zu finden. Und dann war es zu spät.
Ajax dominierte den Ball, und dann muss man feststellen: vier Treffer aufs Tor bei dreiundachtzig Angriffen. Klooitge hatte nur fünfundfünfzig Angriffe, aber sieben Treffer aufs Tor. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Der Gastgeber verschenkte Chancen, die Gäste nutzten ihre. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass Klooitge mit weniger als einem Drittel Ballbesitz gewann.
Ajax bleibt auf dem elften Platz mit sechs Punkten aus vier Spielen. Klooitge liegt auf dem fünfzehnten Rang mit vier Punkten. Das Ergebnis ändert wenig an der Tabelle, aber es zeigt, wer in diesem Spiel den besseren Nerv hatte. Der Gastgeber muss zu Hause liefern, wenn er nicht absteigen will. Und dann bleibt nur die Frage: War es Pech oder Systemfehler?