In der sechsten Runde der National League setzte sich Forest Green Rovers am Samstagabend im eigenen Stadion gegen Hornchurch durch. Das Spiel endete 0:1 für die Gäste. R. Rees hatte bereits in der achten Minute den ersten Treffer erzielt, und dieser Vorsprung reichte bis zum Schlusspfiff.
Der Treffer von Rees kam früh, und dann blieb das Spiel lange Zeit unter dessen Schatten. Hornchurch kontrollierte mit 54 Prozent Ballbesitz die Räume, doch die Chancen kamen nicht. Drei Treffer auf Ziel bei sechs Fehlschüssen – die Quote war nicht gut. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste mit vier Schüssen aufs Tor effektiver waren als die Gastgeber mit drei.
Die Kartenhäufung im Mittelfeld prägte den zweiten Abschnitt. H. Hearn erhielt in der vierzehnten und zwanzigsten Minute zwei Gelbe, wechselte dann in der fünfundzwanzigsten Minute aus. J. Walker und J. Clarke folgten später. Hornchurch zückte nach der Pause mehrfach Gelb, die Disziplin bröckelte, als der Druck wuchs. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie viele Ecken die Besitzer brachten – sechs gegen drei – und trotzdem keine zweite Chance schufen.
Die Statistiken erzählen eine andere Geschichte als das Ergebnis. Hornchurch führte 105 Angriffe gegen 96 bei den Gästen, hatte mehr Freistöße und mehr Einwürfe. Doch die Torgefährlichkeit lag woanders. Die Schussgenauigkeit der Gäste lag bei 36 Prozent, die der Gastgeber bei 25. Viele Schüsse mit einem Tor – das bedeutet, dass die Chancen verwehten.
Die Tabellenlage erklärt wenig über den Verlauf. Hornchurch steht viert mit zwölf Punkten, Forest Green dreizehnt mit neun. Vier Siege in sechs Spielen für die Gastgeber, drei für die Gäste. Der Unterschied ist klein, doch der Moment gehörte den Besuchern. Die Gäste hatten den breiteren Kader nicht, aber sie nutzten ihre Momente. Hornchurch fand nie ins Spiel, nachdem der frühe Rückstand stand.