Am Freitagabend trafen die Frauen von Ajax auf die Rangers in der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Women's Champions League. Die Gastgeberinnen gewannen mit 2:1, doch der Ausgang war lange ungewiss. Nebenbei fiel auf, dass beide Seiten ähnlich viele Angriffe zustande brachten — 68 gegen 60.
Erst in der 66. Minute brachte D. Noordman Ajax in Führung. Die Quote der Treffer war vorher niedrig, vier Treffer auf 13 Versuche insgesamt. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Gastgeberinnen ihre Chancen nutzten.
E. Austin verdoppelte den Vorsprung in der 88. Minute. Sie erhielt anschließend eine gelbe Karte, doch der Treffer zählte. Und dann kam der entscheidende Moment.
In der 91. Minute verwandelte S. Spitse einen Elfmeter zum 2:2. Die Rangers hielten damit am Ball, doch Ajax reichte der Vorsprung. Die Statistik zeigt: 44 Prozent Torschussgenauigkeit bei 48 Schüssen.
Zwischendurch gab es Rote Karten nicht, nur zwei für die Gäste und eine für die Gastgeberinnen. S. te Brake und M. Cruft wurden verwarnt, E. Austin folgte in der Schlussphase. Die Auswechslungen liefen zügig — sechs im Spiel insgesamt.
Die Ballbesitzverteilung lag bei jeweils 50 Prozent. Die Anzahl der Ecken war gleich, fünf für jede Seite. Was nicht passte: die Torschüsse. Ajax traf öfter, Rangers verschoss mehr.
Ajax steht damit einen Schritt näher am Weiterkommen. Die Rangers haben zwar nachgeholt, doch der Unterschied von einem Tor bleibt. Und das kann teuer werden.