Am 10. August trafen Alashkert und BKMA in der zweiten Runde der Grundphase aufeinander. Die Heimmannschaft gewann mit 3:0 und zeigte sich von ihrer stabilen Seite. Es war ein Spiel, in dem die Unterschiede zwischen den Teams früh erkennbar wurden.
Der Start in die Partie war klar. In der dritten Minute erzielte O. Farayola das erste Tor. «Und dann» geschah das, was man erwartet hatte: Alashkert drängte nach. Fünfzehn Minuten später legte K. Nalbandyan nach. Die Abwehr von BKMA fand keine Lösungen, das Verhältnis war zerrüttet. Die Gäste standen unter Druck und konnten den Ball nicht halten.
Nach der Pause kam Bewegung in die Formationen. In der 46. Minute brachte A. Khachatryan frische Kräfte. Es folgte eine Kette von Wechseln: 58. Minute Movsisyan, 74. Minute Asiryan. «Interessant wird es», wenn man sieht, wie die Trainer reagierten. Später kamen noch Sargsyan und Toure hinzu.
Das Bild änderte sich nicht grundlegend. In der 90. Minute plus zwei Minuten fiel das dritte Tor. Der Scorer ist nicht bekannt, doch der Zeitpunkt beendete die Hoffnung auf ein Comeback. «Nebenbei» fiel auf, dass K. Nalbandyan, der bereits getroffen hatte, in der 89. Minute ausgewechselt wurde. Die Gastgeber liessen nichts anbrennen.
Die Tabelle spiegelt die Leistung wider. Alashkert liegt auf dem zweiten Platz mit 13 Punkten aus sechs Spielen. Vier Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage. BKMA muss sich mit dem achten Platz zufriedengeben, sieben Punkte sind es. Der Abstand von sechs Punkten ist signifikant.
Die letzten Spiele zeigen den Unterschied. Alashkert hatte zuvor unentschieden gegen Elimai und CFR gespielt, verlor aber deutlich in Cluj. Jetzt kam die Bestätigung gegen BKMA. Die Gäste gewannen zwar gegen Gandzasar, verloren aber auch gegen Gagra und Shirak. Die Serie der schwankenden Ergebnisse bei BKMA hält an.