Am 12. August 2026 trafen in den Halbfinals der AFCON die Frauen von Algerien auf Malaria. Das Spiel endete 1:3 für die Gäste. Beide Teams waren vor dem Match punktgleich auf Platz zwei und drei in ihrer Gruppe gelandet.
Algerien ging mit einem Bein in der nächsten Runde, wie die letzten Spiele zeigten. Vier Siege in Folge, nur eine Niederlage gegen Marokko. Malaria hingegen war unregelmässiger: ein Sieg gegen Ghana, dann ein knapper Verlust gegen Sambia. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass beide Teams je ein Spiel verloren hatten.
Das Ergebnis änderte die Reihenfolge. Malaria zog ins Finale ein, während Algerien nach Hause reiste. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams je eine rote Karte sahen. Das Spiel war nicht nur technisch, sondern auch disziplinarisch geprägt.
Die Statistiken zeugen von einem offenen Match. Algerien hatte die Ballbesitzquote mit 52 Prozent leicht vor sich, aber Malaria war effizienter: 41 Prozent Trefferquote gegenüber 39 Prozent. Neun Schüsse auf Ziel für Algerien, sieben für Malaria. Und dann kommt es darauf an, was aus den Chancen wird.
Für Malaria bedeutet der Sieg den Einzug ins Finale. Für Algerien ist die Hoffnung auf den Titel nach drei Spielen und sechs Punkten nun vorbei. Die Halbfinalniederlage beendet eine Serie, die mit Siegen gegen die Elfenbeinküste und Kenia begonnen hatte.