Apollon Limassol und Brann trafen am 11. August 2026 in der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Conference League aufeinander. Die Partie endete nach Verlängerung mit 2:4 für die Norweger. Zuvor hatte man sich bereits am 5. August in der Hinrunde gesehen, Apollon hatte damals gewonnen, Brann verlor in der Rückrunde. Ein Fehler entscheidet, wenn man so viele Chancen hat und sie nicht nutzt.
Kristall Mani Ingason brachte Brann in der sechzehnten Minute in Führung. Ivan Ljubic glich für Apollon in der achtzigsten Minute aus. Und dann kam die Verlängerung. Nils Holm hatte in der neunten Zusatzminute der regulären Spielzeit den Anschlusstreffer für Brann erzielt, bevor Gaten Weissbeck in der neunzigsten Minute erneut ausglich. In der hundertfünften Minute erzielte Christian Eriksen das dritte Tor für Brann.
Die Disziplin war ein Thema: sechs gelbe Karten für Apollon, drei für Brann, eine rote für Ingason in der einhundertsiebzehnten Minute. Die Szene ging in die Überprüfung, als er das Feld verließ. Brann hatte zusätzlich Nils Wassberg, Frederik Knudsen und Eirik Gudmundsson eingewechselt, Apollon reagierte mit drei Wechslern zur gleichen Zeit. Der Platz war schwer, das sah man an den vielen Zweikämpfen.
Apollon dominierte mit 53 Prozent Ballbesitz und 141 Angriffen. Die Gastgeber schossen neunmal aufs Tor, Brann traf sechs Mal. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet: mehr Angriffe, weniger Tore. Die Genauigkeit war bei Brann höher, 67 Prozent der Schüsse gingen ins Ziel, bei Apollon 50 Prozent.
Am Ende stand der Einzug in die nächste Runde für Brann. Der Unterschied von zwei Toren nach dreihundert Minuten war zu viel für Apollon. Nebenbei fiel auf, dass Ingason als Torschütze der ersten Halbzeit gleichzeitig die rote Karte erhielt. Das Spiel entschied sich in den entscheidenden Momenten, nicht in der Statistik.