Am 6. September 2026 trafen Będzin-Biała und Kaposvár aufeinander, und das Spiel endete 3:1. Es handelte sich um einen klubinternen Freundschaftswettbewerb, der in der Nachbereitung keine Punkte bringt, aber doch etwas über die aktuelle Form aussagt.
Die Gastgeber kamen in den vorangegangenen Spielen unterschiedlich weg. Gegen Stal Nysa gab es eine 2:3-Niederlage, während die Begegnungen gegen GKS Katowice wechselhaft verliefen: 0:3, 3:0, 2:3 und 1:3. Und dann kam der Auftritt gegen Kaposvár, der anders aussah als die letzten Wochen.
Kaposvár hatte in den Spielen zuvor deutlich gegen Előre gespielt. Drei Siege standen zu Buche, 3:0, 3:1, 0:3, dazu ein weiterer 3:0-Erfolg gegen Veszprém. Die Ergebnisse zeigten eine klare Tendenz, nebenbei auch eine gewisse Vorhersehbarkeit.
Das 3:1 für Będzin-Biała bedeutete einen Wechsel in der eigenen Linie. Wo vorher zwei Niederlagen unter fünf Partien notiert waren, folgte nun ein Sieg. Interessant wird es zu sehen, ob das ein Einzelphänomen bleibt oder sich ein Muster abzeichnet.
Für Kaposvár war das Ergebnis ein unerwarteter Stopp. Die Serie gegen ungarische Gegner hatte gut ausgesehen, doch nun stand eine Niederlage im Protokoll. Ob das Gewicht hat, hängt davon ab, was als nächstes kommt.
Freundschaftsspiele lassen sich kaum nach statistischen Maßstäben bewerten. Es geht um die Beobachtung, nicht um die Messung. Und in diesem Fall zeigte sich: Die Gastgeber hatten an diesem Tag die bessere Hand.