Am Sonntagabend traf in der Serie A die AS Bologna auf den FC Sassuolo. Nach dreizehn Minuten Standzeit ging die Partie mit 2:2 aus. Der Schiedsrichter beendete das Spiel mit einer roten Karte für Domenico Tedesco.
Josh Doig schoss in der neunzehnten Minute die Führung für die Gäste ein. Roberto Piccoli glich in der fünfzigsten Minute aus. Vasilije Adzic brachte Sassuolo wieder in Front, bevor Artem Dovbyk in der neunten Nachspielminute den Ausgleich erzielte. Nebenbei fiel die Szene mit Tedesco am Ende, als er die Bank verließ.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht zur Tabelle passt. Die Gastgeber hatten 62 Prozent Ballbesitz und 555 Pässe, aber nur 24 Prozent Trefferquote. Sassuolo war mit 38 Prozent Besitz unkonventioneller: sechs Treffer auf sechs versuche. Interessant wird es, wenn man die Blockierungen zählt: neun für Bologna, acht für die Gäste.
Die Umstellungen verliefen dispielt. In der vierzigsten Minute kam Cristian Volpato für Sassuolo, in der fünfzigsten Minute ersetzte Vasilije Adzic Luca Lipani. Die Trainerarbeit zeigte sich in den Wechseln: Nemanja Matić und Josh Doig gingen in der achtzigsten Minute für Bologna.
Die Gelben Karten verteilten sich: Emil Holm, Roberto Piccoli und Jay Idzes wurden verwarnt. Dovbyk erhielt ebenfalls die Gelbe Karte. Die rote Karte für Tedesco kam in der vierzehnten Minute der Nachspielzeit.
Die Tabelle änderte sich nur marginal. Bologna blieb auf dem fünfzehnten Platz mit einem Punkt nach drei Spielen. Sassuolo stieg auf den zehnten Platz mit vier Punkten. Unsere Prognose hatte die Heimsiege favorisiert — der Matchgang widerlegte das.
Was den Unterschied machte, war die Effizienz in den entscheidenden Momenten. Die Gastgeber schossen 14 Mal innerhalb des Strafraums, aber nur fünf Treffer landeten im Tor. Sassuolo war mit neun Versuchen im Strafraum präziser. Die Hitze bremste das Tempo in der zweiten Halbzeit, und die Gäste kamen nie in die Zweikämpfe, wo es zählt.