Am Samstagabend trafen Botafogo und América Mineiro in der regulären Saison der Serie B aufeinander. Das Spiel endete 2:1 für die Gastgeber. Die drei Tore fielen allesamt im zweiten Halbzeitabschnitt, und so blieb die Partie bis zur Pause unentschieden.
Erst in der 55. Minute ging América Mineiro in Führung. F. Elizari traf zum 0:1. Doch schon sechs Minuten später glich Hebert aus. Die Umstellung war spürbar, und dann wurde es interessant. In der 70. Minute entschied ein Eigentor von Filipe Dahora das Spiel.
Die Zahlen erzählen eine eigene Geschichte. Botafogo dominierte die Statistiken, aber das sah man nicht immer. 1,27 erwartete Tore bei den Gastgebern standen 0,59 bei den Gästen gegenüber. Zwei große Chancen wurden von den Hosts kreiert, nur eine von den Gästen. Und trotzdem war der Ball öfter bei América Mineiro, die 55 Prozent Besitz verbuchten.
Auf der anderen Seite waren es die Gäste, die mehr Angriffe starteten – 86 im Vergleich zu 75. Doch die Genauigkeit fehlte. Von acht Schüssen trafen Botafogo vier aufs Tor, während América Mineiro von fünf Versuchen drei verwertete. Die Effizienz ging also an die Heimmannschaft.
Die Konsequenzen im Klassifizierungsmodus sind klar. Mit dem Sieg bleibt Botafogo an 15. Stelle und sammelt nun 31 Punkte. América Mineiro rutscht durch die Niederlage auf den 19. Platz und hat nur noch 17 Zähler. Zwei Mannschaften, die beide nach oben wollen, aber unterschiedliche Wege finden.