KFFA und Lidjabato trafen am Freitag in der 1. Qualifikationsrunde der CAF Champions League aufeinander. Das Spiel endete 2:0 für die Gastgeber aus der Heimatstadt. Beide Tore fielen in der 90. Minute, und dann war die Partie entschieden.
In der Schlussphase änderte sich alles. Zuvor war wenig passiert, die Mannschaften suchten kaum den direkten Kontakt. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass beide Teams zuvor unterschiedliche Wege gegangen waren. KFFA hatte zuletzt gemischte Ergebnisse gebracht, Lidjabato zeigte sich in guter Form mit klaren Siegen.
Nebenbei zeigt die Statistik der letzten Auftritte einen Kontrast. Die Gäste gewannen achtmal in Folge gegen schwächere Gegner, während die Gastgeber mit Niederlagen zu kämpfen hatten. Doch am Ende zählte nur das, was auf dem Platz geschah — und nichts geschah, bis die Uhr die 90 markierte.
Die beiden Treffer kamen nacheinander, ohne lange Pause dazwischen. Kein Foul, keine Karte, kein Einwechselwechsel. Nur Tore in den letzten Sekunden. Und dann stand der Sieg fest, und die Gastgeber konnten die Beine hochlegen.
Was bleibt, ist die Frage nach dem Timing. Viele Mannschaften geben in der Schlussphase nach, hier blieb die Disziplin. KFFA brachte den Vorsprung über die Zeit, obwohl er erst in der Verlängerung der regulären Spielzeit fiel. Lidjabato hatte nichts zu verlieren, doch es reichte nicht.
Die 1. Qualifikationsrunde hat gerade begonnen, und bereits jetzt zeigt sie: Die Gruppen sind nicht vorhersehbar. Nebenbei verdient der Gastgeber Anerkennung für die Geduld — sie warteten, bis der Moment kam, und dann nutzten sie ihn.