Wenig zu feiern für beide Seiten
Bei der Partie zwischen Costa Rica (Frauen) und Venezuela (Frauen) endete das Spiel 2:3. Der Wettbewerb war der Pan American Cup für Frauen. Vor dem Spiel hatten beide Mannschaften vier Spiele absolviert, keine Punkte erkämpft und standen auf dem fünften Tabellenplatz. Beide verloren auch dieses Spiel.
Die Gastgeberinnen gewannen am Tag zuvor mit 3:0 gegen Nicaragua. In der Runde davor unterlagen sie Kubas Frauen mit 0:3. Gegen Guatemala reichte es nur zu einem 2:3. Gegen die USA und Mexiko blieb das Tor aus. Venezuela traf am Vortag auf Guatemala und siegte ebenfalls mit 3:0. Zuvor verlor das Team gegen Kanada. Gegen Nicaragua gab es ein 2:3. Gegen die Dominikanische Republik und Puerto Rico endete es jeweils 0:3.
Was an diesem Abend geschah, lässt sich nicht mit Zahlen beschreiben. Es gab keine Statistiken zu Ballbesitz oder Torschüssen. Die einzige Zahl ist das Ergebnis selbst. Drei Tore für Venezuela, zwei für Costa Rica. Jeder Versuch, das Spiel zu zerlegen, würde an der Oberfläche kratzen.
Beide Teams stehen nun mit zwei Punkten da. Die Tabelle ändert sich nicht. Niemand rückt vor, niemand fällt zurück. Die Lücke nach oben bleibt dieselbe. Was bleibt, ist der Gedanke, dass solche Spiele nicht über die Tabelle entscheiden.
Die Gastgeberinnen gewannen einen Tag zuvor, verloren dann diesen. Die Gäste gewannen ebenfalls einen Tag zuvor und verloren diesmal. Zwei Siege in Folge wären das Ende der Negativserie. Stattdessen endet alles wieder beim Punkt null. Die Hitze bremste das Tempo, oder vielleicht war es einfach nur der Tag.
Wer jetzt sagt, die Mannschaft habe einen guten Kampf geliefert, sagt wenig. Die Tatsache bleibt: Costa Rica verlor, Venezuela verlor. Beide haben noch vier Spiele vor sich. Die Tabelle wird sich nicht verändern, wenn man so weiterspielt. Und dann bleibt nur die Frage, wer als nächstes geliefert wird.