Daejeon Hana Citizen – Anyang 3:2
Im 28. Spiel der K-League 1 trafen Daejeon Hana Citizen auf Anyang. Das Spiel endete 3:2 für die Heimmannschaft, die am Taejeon World Cup Stadium vor eigenem Publikum blieb. Interessant wird es, wenn man den Verlauf betrachtet: Anyang ging früh in Führung, Daejeon kehrte zurück und kontrollierte dann die letzten Phasen. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams mit Elfmetschüssen noch einmal alles auf eine Karte setzten.
Die erste Entscheidung fiel in der zehnten Minute. Matheus Oliveira setzte Anyang mit einem Treffer in Führung, und zehn Minuten später zeigte Jeong Jae-hee aus Daejeon die Gelbe Karte. Der frühe Rückstand prägte den Spielverlauf. Daejeon suchte nach Antworten und fand sie, als die Halbzeitpause vorbei war.
In der zweiten Halbzeit änderte sich die Dynamik. In der 47. Minute glich Joo Min-Kyu aus, und in der 65. Minute übernahm Victor Bobsin die Führung für Daejeon. Der Unterschied lag nicht nur im Scoreboard, sondern in der Art, wie das Spiel nun geführt wurde. Daejeon holte sich die Initiative und Anyang musste zurückweichen. Und dann kam der Elfmeter.
In der 75. Minute verwandelte Joo Min-Kyu einen Elfmeter und stellte den 3:1-Sstand her. Anyang gab nicht auf. In der 86. Minute traf Airton ebenfalls vom Punkt, um den Endstand auf 3:2 herzustellen. Die vielen Substitutionen in der zweiten Halbzeit zeugen von dem Versuch beider Seiten, das Ergebnis noch einmal zu beeinflussen. Daejeon hielt seine Klasse.
Die Zahlen sagen viel über die Dominanz aus. Daejeon kontrollierte 63 Prozent des Balles und führte 102 Angriffe gegen 52 bei Anyang. Von fünf Schüssen auf das Tor trafen drei, während Anyang zwei Versuche hatte und einen verwandeln konnte. Die Quote war ungleich, aber die Elfmeter glichen die Ungerechtigkeit teilweise aus.
Der Sieg bringt Daejeon auf 22 Punkte nach 20 Spielen, Anyang bleibt mit 27 Punkten auf dem sechsten Platz. Die Heimmannschaft verbesserte sich in der Tabelle und zeigte, dass sie auch gegen höher platzierte Gegner Punkte holen kann. Der Abstand von sieben Punkten bleibt, aber die Stimmung in der Mannschaft war spürbar anders als in den letzten Wochen.