Dinamo Tiflis und Meshakhte trennen sich unentschieden
Dinamo Tiflis empfing Meshakhte in der 25. Runde der Erovnuli Liga. Das Spiel endete 0:0. Der Gastgeber kontrollierte den Ball mit 62 Prozent, doch die Torchancen reichten nicht zum Treffer. Nebenbei fiel in der 69. Minute die Rote Karte für Nikoloz Ugrekhelidze.
Die ersten Gelben Karten zeigten sich früh. Giorgi Kantaria erhielt in der 17. Minute eine Verwarnung, Marios Pourzitidis folgte in der 19. Minute. Jaba Kankava zog in der 30. Minute nach. Interessant wird es bei den Substitutionen: In der Halbzeitpause nahm Dinamo gleich drei Spieler gleichzeitig heraus, darunter Kankava selbst. Meshakhte brachte Tsotne Patsatsia herein.
In der zweiten Halbzeit verschärfte sich das Geschehen. Maxime Teixeira kam für Dinamo in der 61. Minute ins Spiel. Ivan Zotko zückte in der 62. Minute Gelb. Meshakhte wechselte in der 64. Minute gleich doppelt: Maksym Pirohov und Irakli Sikharulidze kamen herein. Dynamos Mate Vatsadze folgte in der 66. Minute. Und dann kam es zur roten Karte: Ugrekhelidze wurde in der 69. Minute vom Platz gestellt.
Die Statistik zeigt ein deutliches Übergewicht der Gastgeber. 134 Angriffe standen 94 gegenüber. Fünf Schüsse auf das Tor gegen zwei beim Gegner. Allerdings blieben die Versuche alle ohne Erfolg. Fünf Schüsse daneben bei Dinamo, einer bei Meshakhte. Die Eckbälle verteilten sich mit fünf zu drei. Was die Disziplin betrifft: zwei Gelbe Karten pro Seite, nur Dinamo bekam zusätzlich eine Rote.
In der Tabelle bleibt die Situation unverändert. Dinamo Tiflis liegt nach 23 Spielen auf dem dritten Platz mit 38 Punkten. Meshakhte ist mit 24 Spielen und 15 Punkten auf dem zehnten Rang. Für den Gastgeber bedeutete das Unentschieden den vierten Punkt in Folge. Die letzten Spiele zeigten: 1:1 gegen Torpedo Kutaisi, 2:1 gegen Dila, 0:3 gegen Rustawi, 2:1 gegen Spandieri, 2:7 gegen Žalgiris Vilnius.
Meshakhte kam in den letzten fünf Partien auf vier Punkte. 2:2 gegen Spandieri, 2:0 gegen Torpedo Kutaisi, 0:1 gegen Dinamo Batumi, 1:3 gegen Dila, 1:2 gegen Samgurali. Das Unentschieden in Tiflis ändert daran nichts. Die Gäste bleiben weiterhin weit von den oberen Plätzen entfernt.