Am Freitagabend bestritten Eintracht Braunschweig und Hertha Berlin in der 2. Bundesliga ein Spiel, das mit 3:5 zugunsten der Gäste endete. Die Partie fand im Aйнтрахт-Штадион statt und gehörte zur Regular Season - 3. Hertha Berlin setzte sich durch und bleibt damit ungeschlagen.
Eintracht ging früh in Führung. In der neunten Minute erzielte Y. Sturm das erste Tor. K. Ehlers erhöhte in der 33. Minute auf 2:0. Dann änderte sich die Stimmung. J. Thorsteinsson traf in der 43. Minute und J. Brekalo glich in der 45. Minute aus. Nebenbei wechselten beide Teams in der Halbzeitpause mehrfach. Di Benedetto und Entrup gingen für Braunschweig, Gouram und Gronning für Hertha.
Und dann kam die zweite Halbzeit. In der 53. Minute erzielte K. Ehlers ein Eigentor, Hertha führte wieder. Interessant wird es in der 66. Minute, als der VAR einen Elfmeter für Hertha anzeigte. Niklas Kolbe war der Auslöser. J. Brekalo verwandelte in der 69. Minute sicher. Braunschweig stand hinten offen wie ein Scheunentor.
Die Gelben Karten häuften sich. Jan Urbich erhielt in der 64. Minute die erste Karte, Lino Tempelmann in der 68. Minute. Paul Seguin und Jón Dagur Þórsteinsson folgten nach der Pause. O. Adewumi erhöhte in der 87. Minute auf 5:3, J. Urbich verkürzte in der 88. Minute. Linus Gechter und Pascal Klemens bekamen noch lateinische Strafen.
Die Statistik zeigt ein interessantes Bild. Eintracht Braunschweig hatte mit 46 Prozent weniger Ballbesitz, schoss aber neunmal ins Ziel. Hertha Berlin kontrollierte mit 54 Prozent, traf nur sechsmal. Der xG-Wert lag bei 2,6 für Braunschweig und 3,6 für Hertha. Die Gastgeber schufen fünf große Chancen, die Gäste ebenfalls. Doch die Effizienz unterschied sich deutlich.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis eine Bestätigung für Hertha. Die Berliner stehen nach drei Spielen mit neun Punkten auf Platz zwei und haben alle Spiele gewonnen. Eintracht Braunschweig liegt mit drei Punkten auf dem neunten Platz. Drei Partien, ein Sieg, zwei Niederlagen. Die Negativserie wurde durch diesen Sieg nicht beendet, aber Hertha zieht weiter davon.