Métlaoui gewinnt mit spätem Treffer gegen Hammam-Sousse
In der dritten Runde der Ligue 1 setzte sich ES Métlaoui am Samstag mit 1:0 gegen Hammam-Sousse durch. Das einzige Tor fiel in der 82. Minute durch M. Bouzaabya, und der Sieg brachte dem Heimteam den ersten Punktgewinn nach zwei Niederlagen. «Und dann» kam die Wende, die beide Mannschaften lange vergeblich suchten.
Bis zur 82. Minute war wenig passiert, was über die gelben Karten hinausging. Drei der vier Verwarnungen fielen vor dem Treffer, die vierte folgte unmittelbar danach. Interessant wird es oft erst in solchen Momenten, wenn die Kräfte ausgehen und ein Fehler entscheidet.
Hammam-Sousse kontrollierte den Ball mit 57 Prozent Ballbesitz und absolvierte 66 Angriffe. Métlaoui kam auf 43 Prozent und 52 Angriffe. Doch die Zahlen täuschen: Nur ein Schuss der Gastgeber traf aufs Tor, während die Gäste null Treffer auf die Zielscheibe brachten.
Neun Fehlschüsse von Métlaoui standen sieben von Hammam-Sousse gegenüber. Die Statistik zeigt, dass viele Angriffe nicht in Chancen mündeten. Ein Fehler entscheidet, und in diesem Fall war es eine defensive Lücke, die Bouzaabya nutzte.
Métlaoui steht nun auf Rang elf mit drei Punkten nach drei Spielen. Hammam-Sousse bleibt mit einem Punkt auf Platz vierzehn. «Nebenbei» änderte sich nichts an der Tendenz: Die Gastgeber waren seit acht Spielen ungeschlagen, ehe sie ihre Serie vor drei Spieltagen verloren.
Der Sieg war knapp, aber erreicht. Vier gelbe Karten und ein Tor – das ist alles, was zu berichten ist. Die Tabelle bleibt unverändert, aber für Métlaoui war es ein Schritt nach vorn.