Im vierten Spiel der Regular Season des ersten dänischen Divisions gewann Hobro mit 2:1 bei Esbjerg. Die Gäste aus Nordjütland beendeten ihre Serie mit zwei Siegen und einem Torverlust, während die Gastgeber nach einer Niederlage gegen Hvidovre wieder ins Spiel kamen.
In der 47. Minute brachte L. From die Gäste in Führung. Esbjerg reagierte, und in der 52. Minute glich O. Dorph aus – derselbe Spieler, der bereits in der 23. Minute eine gelbe Karte gesehen hatte. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie schnell die Balance kippte.
Esbjerg suchte die Offensive mit 98 Angriffen gegen 85 der Gäste, doch die Effizienz sprach für Hobro. Zwei große Chancen wurden für die Gäste gezählt, bei Esbjerg nur eine. Die Schüsse waren ungenau: 45 Prozent Trefferquote bei den Hosts, 21 Prozent bei den Gästen. Viele Bälle, wenig Ergebnisse.
Die Kontrolle lag bei beiden Seiten bei je 50 Prozent. Esbjerg spielte mit 404 Pässen, Hobro mit 386. Die Gäste konterten über 70 lange Bälle, während die Gastgeber 48 schickten. Auf der anderen Seite sorgten 14 Interceptions der Hosts für mehr Sicherheit im Mittelfeld.
Drei Einwechslungen für Esbjerg in der zweiten Halbzeit – M. Hansen, P. Bjur, M. Maden, dazu B. Hvidt und G. Bjerge in der 74. Minute – brachten keine Wende. In der 76. Minute erzielte O. Meedom den Ausgleich, aber Hobro hielt stand. T. Hansen wurde in der 80. Minute eingewechselt, um das Ergebnis zu sichern.
Die Gelben Karten sprachen für eine physische Partie: vier für Hobro, eine für Esbjerg. F. Dietz und M. Brajanac gingen in der 81. und 82. Minute zu spät ins Foul. Nebenbei fiel auf, dass Esbjerg 37 Clearances brauchte, Hobro nur 24.
Die Tabelle änderte sich spürbar. Hobro steht nach dem Sieg mit 12 Punkten auf dem fünften Platz, Esbjerg bleibt mit 4 Punkten auf Rang elf. Die Gäste gewannen gegen Hvidovre und Kopenhagen, verloren aber gegen Vendsyssel mit 0:4. Die Hosts hatten zuvor mit 6:0 gegen Bogense triumphiert und verloren dann gegen Hvidovre. Ein Punktunterschied von acht trennt die Mannschaften – im ersten Divisions ist das nicht viel, aber es zeigt, wo die Reise hingeht.