Im Viertelfinale des rumänischen Pokals endete die Begegnung zwischen Filiași und Oțelul Curtișoara am 5. August 2026 mit einem 3:3-Unentschieden. Die Gastgeber hatten bei 45 Prozent Ballbesitz 118 Angriffe gezählt, Oțelul kam auf 55 Prozent und 147 Angriffe. Vier Gelbe Karten zeigten die Schiedsrichter für Filiași, zwei für die Gäste. Keine Rote Karte fiel.
Und dann stellt sich die Frage, wer die bessere Chance hatte. Oțelul kontrollierte mit der höheren Ballbesitzquote und mehr Angriffen das Spiel, doch Filiași verteidigte sich mit drei Eckbällen gegen fünf. Die Quote ist gestiegen, wenn man sieht, wie viele Angriffe auf drei Treffer pro Seite kamen. Die Partie im Alleingang entschieden haben beide nicht, das war nicht nötig.
Interessant wird es bei den vergangenen Ergebnissen. Filiași hatte am 29. Juli 2026 mit 5:0 gegen Universitatea Craiova 1948 gewonnen, Oțelul spielte am selben Tag 0:0 gegen Academia Balș. Die Formkurven zeigen keine klaren Favoriten, und das spiegelt sich im Unentschieden wider.
Die Statistik bestätigt, was der Blick auf den Ballbesitz nahelegt: Oțelul dominierte spielerisch, Filiași war effektiver in der Durchsetzung. Die drei Tore pro Mannschaft deuten auf ein offenes Spiel hin, in dem beide Seiten ihre Chancen nutzten. Die Quote ist gestiegen, aber nicht im Sinne eines klaren Siegers.
Was das Unentschieden bedeutet, hängt von der Rückrunde ab. Beide Teams gehen mit dem gleichen Zählerstand in die nächste Phase, doch die Statistiken zeigen unterschiedliche Stärken. Oțelul hatte mehr Ball, Filiași verteidigte sich. Wer sich durchsetzt, bleibt abzuwarten.