Gifu und Tokushima Vortis liefen in der 128er-Runde des J-League-Cups gegeneinander auf. Nach 101 Minuten stand es 0:0. Interessant wird es, wenn man die Minute 96 betrachtet. Da zückte nach der Pause mehrfach Gelb. Es war ein Match, das sich gegen Ende zuspitzte.
In der 33. Minute sah D. Hirase die erste Gelbe Karte. Nebenbei fiel auf, dass der Ballbesitz bei den Gastgebern bei 0,45 lag. Tokushima Vortis hatte mit 0,55 mehr Raum für sich.
Zur Pause brachte Trainer Yoshida R. Kita für Gifu. Und dann tauschten beide Seiten in der 57. Minute je zwei Spieler aus.
H. Suzuki musste in der 71. Minute das Feld verlassen, weil er die Gelbe sah. Kurz darauf kamen Kim Yu-Geon, J. Tell und L. Izuchukwu für Tokushima. T. Yamaguchi zückte nach der Pause mehrfach Gelb, als er in der 82. Minute verwarnt wurde. Eine weitere Gelbe Karte fiel in der 98. Minute.
Die Statistik spricht eine klare Sprache. Tokushima Vortis hatte 106 Angriffe und 6 Treffer aufs Tor. Gifu kam auf 103 Attacken und 3 Versuche. Die Quote hat sich kaum bewegt, als die Chancen gingen in den Sand.
Für Gifu war das ein Punkt nach dem 1:3 gegen Cerezo Osaka. Tokushima Vortis konnte seine Serie mit dem 1:0 gegen Oita fortsetzen.