Am Donnerstagabend endete die Begegnung der 3. Qualifikationsrunde der UEFA Europa League zwischen Górnik Zabrze und Ferencváros mit 1:1. Das Spiel fand auf dem Stadion im Namen Ernesta Pola statt. Die Gastgeber dominierten im ersten Drittel, Ferencváros antwortete solide. Am Ende stand ein Unentschieden, das beiden Seiten gerecht wird.
In der 45. Minute fiel der erste Treffer nach einem Elfmeter. K. Urbanski verwandelte sicher und bescherte Górnik die Führung. Zuvor hatten die Hausherren bereits in der 26. Minute durch A. Osvath die erste Gelbe Karte gesehen. P. Rommens folgte in der 44. Minute. Górnik spielte mit 58 Prozent Ballbesitz, Ferencváros blieb bei 42 Prozent.
Interessant wird es nach der Pause. Ferencváros fand mehr ins Spiel, Górnik musste sich zurückfallen lassen. In der 82. Minute entschied ein Eigentor von M. Sacek das Match. Der Ball landete im eigenen Netz, und das Unentschieden war besiegelt. Nebenbei: Górnik hatte bis dahin zwei große Chancen kreiert, Ferencváros null.
Die Trainer nutzten ihre Auswechslungen. In der 59. Minute brachte Górnik G. Kanichowsky für P. Rommens. Dele kam in der 72. Minute. In der 79. Minute folgten P. Bernardo und Peter Federico. Zum Abschluss tauschten beide Teams in der 89. Minute und in der 90.+3. Minute je zwei Spieler aus. E. Janza und M. Khlan für Górnik, Cadu und L. Joseph für Ferencváros.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte als das Ergebnis. Górnik landete 121 Angriffe, Ferencváros 93. Die Hausherren schossen 12-mal, davon fünf ins Tor. Die Gäste trafen dreimal von acht Versuchen. Die Expected Goals lagen bei 1,95 für Górnik und 0,77 für Ferencváros. Viele Schüsse, ein Tor – das bedeutet, die Chancen gingen verloren.
Das Unentschieden bedeutet für Górnik, dass die Heimniederlage vom 5. August vom letzten Aufeinandertreffen nicht sofort gerächt wurde. Ferencváros hatte in jenem Spiel 1:0 gewonnen. Die Gäste verloren am 8. August gegen Real Madrid mit 1:2. Die Gastgeber gewannen am selben Tag 3:1 gegen Radomiak Radom. Das Ergebnis hält beide Teams im Rennen.