Guabirá und Bolívar trafen am Dienstagabend im ersten Gruppenspiel des Pokals der Profiligen aufeinander. Das Spiel endete 0:1 für die Gäste, die mit einem Elfmeter in der 69. Minute den Sieg sicherten.
Interessant wird es, wenn man die Karten betrachtet. Bereits in der 30. Minute sah L. Justiniano die rote Karte, und noch in derselben Minute wurde J. Sagredo verwarnt. Nebenbei fiel auf, dass S. Villarroel in der 50. Minute ebenfalls des Platzes verwiesen wurde. Guabirá spielte fortan zu neunt.
Der entscheidende Moment kam in der 69. Minute. D. Batallini verwandelte den Elfmeter für Bolívar und schoss die Gäste in Führung. Und dann war das Spiel entschieden, auch wenn Guabírez weiter versuchte, etwas zu erreichen.
Bevor der Treffer fiel, gab es zwei VAR-Einsätze. In der 55. und in der 74. Minute wurde ein Treffer von B. Miranda nicht anerkannt. Nebenbei zeigt das, wie knapp die Entscheidungen lagen.
Die Statistik bestätigt das Bild. Bolívar kontrollierte 66 Prozent des Balls und hatte 94 Angriffe gegen 53 bei Guabirá. Die Gäste schossen achtmal ins Tor, Guabirá viermal. Interessant wird es bei der Quote: Bolívar traf mit 50 Prozent, Guabirá mit 36 Prozent.
Das Ergebnis bedeutet für Bolívar den ersten Punktgewinn in der Gruppe. Guabirá steht nun mit dem Rücken zur Wand, nachdem die letzten Spiele teils enttäuschend verliefen. Vier Spiele hintereinander ohne Sieg, drei Unentschieden und nur ein Sieg in den vergangenen Wochen.