In der sechsten Runde der 1. Division setzte sich Hvidovre mit 2:1 gegen Fredericia durch. Der Sieg hält die Gäste auf Platz zwei, während der Tabellenvierte nach einem Start mit nur einem Punktverlust zurückfällt. Interessant wird es vor allem bei der Effizienz: Hvidovre brauchte sechs Treffer auf das Tor für zwei Tore, Fredericia acht für eins.
L. Dauerhoj brachte die Hausherren in der 25. Minute in Führung. D. Bagou glich für die Gäste aus der 54. Minute aus, als das Spiel sich wieder öffnete. Und dann kam der Moment, der das Spiel entschied: O. Kjaergaard verschoss einen Elfmeter in der 88. Minute, schoss den Ball sofort erneut und verwandelte. Der Schiedsrichter gab den Treffer, die Gäste blieben zurück im Spiel.
Die Statistik zeigt ein klassisches Bild. Fredericia hielt den Ball mit 61 Prozent, schickte 146 Angriffe los und kreuzte 33 Bälle. Hvidovre verteidigte sich mit 57 Raumdeckungen und 15 Tacklern. Die Hausherren schufen drei große Chancen, die Gäste zwei. Nebenbei fiel die Schussqualität: Fredericia traf nur bei 24 Prozent ihrer Versuche auf das Tor, Hvidovre bei 35.
Die Auswechslungen kamen früh. O. Jensen wurde in der 31. Minute gebracht, C. Jorgensen in der 46. Minute für die Gelbe Karte. In der zweiten Halbzeit folgte eine Welle: L. Prip und A. Iljazovski in der 64. Minute, A. Smed in der 65., N. Thomsen in der 71. D. Bagou musste selbst in der 79. Minute weichen.
Vor dem Spiel standen die Mannschaften unterschiedlich da. Hvidovre war ungeschlagen mit vier Siegen und zwei Unentschieden, Fredericia hatte einen Punkt verloren. Die letzten Begegnungen zeigten unterschiedliche Wege: die Hausherren mit einem 1:1 und einem 2:0, die Gäste mit einem 1:2 und einem 3:0.
Am Ende zählt die Tabelle. Hvidovre sammelte vierzehn Punkte nach sechs Spielen, Fredericia neun. Der Vorsprung auf den Drittplatzierten vergrößerte sich, die Lücke zum Fünftplatzierten schrumpfte. Und dann beginnt die nächste Runde, und die Zahlen von heute bleiben im Gedächtnis.