Im Finale des schwedischen Pokals trafen IFK Söde und Falkenberg aufeinander. Das Spiel endete nach der Verlängerung 2:2, im Elfmeterschießen setzten sich die Gäste durch. Die Partie fand am 18. August 2026 statt, und interessant wird es, wenn man betrachtet, wie der Verlauf zustande kam.
L. Beqiri eröffnete in der 41. Minute. Kurz vor der Halbzeit glich E. Mahisa in der 45. Minute aus. Und dann kam die Verlängerung. A. Andersson brachte in der 96. Minute IFK Söde in Führung, ehe E. Salihovic in der 109. Minute den Ausgleich schaffte. Das Verhältnis war seitdem zerrüttet, beide Mannschaften suchten den Sieg.
Im Elfmeterschießen entschied sich das Duell. Es gab sechs verwandelte Elfmeter und zwei Fehlversuche, die Minute ist dabei nicht das Entscheidende, sondern die Nerven. Die Quote war gestiegen, als die ersten Treffer fielen. Der letzte Versuch wurde verschossen, und damit war das Spiel entschieden.
Die Statistik zeigt ein ungleiches Bild. Falkenberg hatte 105 Angriffe gegenüber 83 von IFK Söde, der Ballbesitz verteilte sich mit 0,63 zu 0,37 klar auf die Gäste. IFK Söde warf fünf Bälle ins Tor, davon zwei auf Ziel, Falkenberg traf fünfmal von fünf Versuchen. Nebenbei: fünf Ecken für die Hausherren, elf für die Besucher.
Bevor es zum Finale kam, hatte IFK Söde am 27. Juli 1:0 gegen Jönköpings Södra gewonnen, während Falkenberg am 15. August 2:0 gegen Norrby siegte. Die Gastmannschaft ging also als klarer Favorit ins Spiel, und das sah man auch an der Ballverteilung.
Am Ende steht ein Pokalfinal-Teilnehmer fest. Für IFK Söde bedeutet die Niederlage im Elfmeterschießen, dass die Saison mit einem bitteren Nachgeschmack endet. Falkenberg hat den Titel gewonnen, und das ist der einzige Fakt, der zählt.