Independiente Petrolero hat am Donnerstagabend in der Primera División die Apertura-Runde 17 mit 3:1 gegen Guabirá gewonnen. Das Spiel endete mit einem knappen Sieg der Gastgeber, die durch zwei Eigentore und ein reguläres Tor die Führung sicherten. Beide Mannschaften standen vor dem Match auf 25 Punkten, Petrolero auf dem fünften, Guabirá auf dem sechsten Platz.
Die erste Hälfte brachte bereits die Weichen für den weiteren Verlauf. Pedro erzielte in der 20. Minute die Führung für die Heimmannschaft, und kurz vor der Halbzeitpause verwandelte C. Anez in der 39. Minute einen Ball ins eigene Netz. Guabirá reagierte mit drei simultaneousen Wechseln zur Pause: S. Torres, G. Alvarez und J. Villavicencio kamen auf das Feld.
In der zweiten Halbzeit erhöhte G. Cristaldo in der 56. Minute auf 2:0. Der Spielverlauf wurde in der 69. Minute durch ein zweites Eigentor völlig überraschend — J. Flores schoss dabei ins eigene Tor. Eine VAR-Überprüfung in der 89. Minute hob ein Tor von D. Rojas wegen Abseits auf, was den Spielverlauf nicht mehr änderte.
Interessant wird es bei der Auswertung der Chancen: Petrolero schuf nur eine Großchance, während Guabirá vier vorbereitete. Die Heimmannschaft schoss elfmal, davon fünf ins Ziel, die Gäste zehnmal mit vier Treffern. Der Sieg kam also nicht durch überlegene Torchancen, sondern durch die Effizienz in entscheidenden Momenten.
Die Besitzverteilung lag bei 52 zu 48 Prozent zugunsten von Petrolero. Bei den Luftduellen trennten sich die Teams gleich — jeweils acht gewonnene. Was auffällt: Guabirá hatte mehr erfolgreiche Tackles und mehr Abbrüche, doch die defensive Stabilität reichte nicht.
Der Sieg bedeutet für Petrolero, dass der Abstand zu den Tabellenführern nicht größer wird. Für Guabirá bleibt die Position auf Rang sechs erhalten, die Differenz zu Punkten bleibt unverändert. Es war ein Sieg, der weniger durch Dominanz als durch die Nuancen des Spiels entschieden wurde.