Japan hat bei den Asienspielen in Jakarta die indonesische Auswahl mit 1:3 besiegt. Das Spiel dauerte am 18. September 2026, die Gastgeberinnen lagen nach der ersten Halbzeit vorne, doch Japan drehte das Spiel. Interessant wird es, wenn man die Tabelle betrachtet: beide Teams stehen nach einem Spiel mit je drei Punkten da, Japan auf Platz eins, Indonesien auf Platz zwei.
Der Anfang war offen, Indonesien zeigte sich kämpferisch. Und dann kam der Moment, in dem Japan das Spiel übernahm — nicht durch Einzelaktionen, sondern durch die Struktur. Die Gäste kontrollierten den Ball, die Gastgeberinnen leisteten sich zu viele Fouls, als sie versuchten, den Anschluss zu halten. Nebenbei fiel auf, dass die japanische Abwehrstellung stimmte, während die indonesische Offensive nicht die richtigen Räume fand.
Wir hatten die Partie vorher analysiert und die Gastgeberinnen als Favorit gesehen. Der Gewinn der Japanerinnen bestätigt unsere Einschätzung, dass die Erfahrung auf Seiten der Gäste den Unterschied machte. Interessant wird es, wenn man die letzten Spiele beider Teams vergleicht: Indonesien hatte am Vortag Neapel mit 3:0 besiegt, Japan ebenfalls mit 3:0 gegen denselben Gegner. Doch heute lag der Fokus anders.
Die japanische Mannschaft ging ins Risiko, als sie in der zweiten Halbzeit offener spielte. Das payte sich aus — die Gastgeberinnen konnten den Rückstand nicht mehr aufholen. Die Statistik zeigt, dass viele Bälle im Spiel waren, aber nur wenige in die Tore gingen. Das ist typisch für ein Spiel, in dem eine Seite die Ballbesitzverhältnisse dominierte, ohne dass das Ergebnis sofort proportional ausfiel.
Nach dem Spiel steht Japan an der Spitze der Gruppe, Indonesien folgt direkt dahinter. Der Unterschied von drei Punkten ist gering, aber die Qualität des Sieges spricht für sich. Die Japanerinnen haben es selbst in der Hand, wenn es um die Gruppenspitze geht — und sie haben gezeigt, dass sie jederzeit einen Gang zulegen können.