Im achten Spiel der Apertura-Serie der Primera División setzte sich Inca Aruba mit 1:0 beim Isidro Metapán durch. Das Tor fiel in der 45. Minute, als M. Narvaez für die Gäste traf. Doch das Spiel endete nicht nur mit dem Sieg, sondern auch mit einer roten Karte. In der 52. Minute sah Narvaez selbst die Rote Karte.
Der Erfolg war nicht erwartbar. Inca Aruba steht auf dem 12. Platz mit nur fünf Punkten aus acht Spielen, während Metapán mit dreizehn Punkten an dritter Stelle liegt. Die Gäste hatten zuletzt eine schwache Serie: vier Niederlagen in den vergangenen fünf Partien, bevor sie am 29. August gegen Kakauatike noch 1:1 gespielt hatten.
Die Statistik zeigt, wie viel Metapán das Spiel dominierte. Neunzigacht Angriffe gegenüber achtzigdrei, zwölf Eckbälle zu zwei. Fünfzehnmal schossen die Gastgeber aufs Tor, die Gäste nur viermal. Und doch reichte es für Aruba. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass Narvaez trotz der roten Karte als Torschütze gilt.
Die Werte für die Ballbesitzverteilung lagen bei 0,64 für die Hausherren und 0,36 für die Gäste. Das spiegelt wider, was man sah: Metapán drückte den Gegner in die eigene Hälfte, Inca Aruba wartete auf den Moment. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams keine Gelben Karten sahen.
Durch den Sieg bleibt Aruba in der unteren Tabellenhälfte, während Metapán auf dem dritten Rang verharrt. Der Abstand zwischen den Mannschaften beträgt nun acht Punkte. Was bedeutet das Ergebnis für die weitere Saison? Noch ist nichts entschieden.