In der dritten Runde der tschechischen Liga setzte sich Jablonec mit 1:0 gegen Slovácko durch. Das Spiel endete nach drei Runden à 20 Minuten, wobei der einzige Treffer in der 62. Minute fiel. Die Gastgeber dominierten mit 60 Prozent Ballbesitz, während die Gäste 40 Prozent hatten.
Interessant wird es, wenn man die roten Karten betrachtet. In der 7. Minute sah Michal Heca für Slovácko die rote Karte, und in der 45. Minute folgte Martin Polidar für Jablonec. Und dann kam in der 83. Minute noch eine weitere rote Karte für Ousmane Ceesay, sodass Slovácko lange Zeit zu neunt stand. Diese Ereignisse bestimmten den Verlauf erheblich.
Der entscheidende Moment kam in der 62. Minute, als Martin Cedidla den einzigen Treffer erzielte. Vorher hatten beide Teams jeweils zwei Schüsse aufs Tor abgegeben. Die Gäste kreierten keine Großchance, und auch die Gastgeber blieben bei null. Die Statistik zeigt: viele Schüsse, wenig Effizienz.
Was die Tabellenlage betrifft, so liegt Jablonec auf Platz sieben mit zehn Punkten nach sechs Spielen. Slovácko rangiert auf Platz vierzehn mit nur drei Punkten aus sieben Partien. Der Sieg festigte die Position der Gastgeber, während die Gäste weiter auf den ersten Sieg warten.
Nebenbei fiel auf, dass beide Teams insgesamt 82 Angriffe starteten. Doch die Qualität der Abschlüsse ließ zu wünschen übrig. Die Gastgeber hatten vier Schüsse außerhalb des Strafraums, die Gäste fünf. Von den insgesamt sechs Torschüssen landeten vier außerhalb des Tores. Ein Fehler entscheidet oft, und hier war es die Konzentration in der letzten Minute.