Kaisers Chiefs und Sivelele trafen am Samstag in der 5. Runde der Premier Soccer League aufeinander. Das Spiel fand auf dem Dobsonville Stadium statt und endete 3:2 für die Gastgeber. «Und dann» kam das, was man oft sieht: eine Mannschaft dominiert, bekommt aber nicht alles zurück. Kaisers waren die klarere Nummer, Sivelele kämpfte sich durch.
Mfundu Vilakazi entschied die erste Halbzeit mit seinem Treffer in der 30. Minute. Inacio Miguel Ferreira Santos hatte zuvor bereits eine Gelbe Karte gesehen. Inacio Miguel Ferreira Santos war derjenige, den man im Auge behalten musste. Die Gastgeber kontrollierten, »fanden die Lücke« aber nicht immer.
Nach der Pause «interessant wird es». W. Duba glich in der 65. Minute aus. Aphiwe Baliti drehte das Spiel in der 68. Minute. Drei Einwechslungen bei Kaisers gleichzeitig in der 64. Minute: Maliele Pule, Blessing Thulo und Sphesihle Jeza kamen auf. Die Trainerarbeit zeigte Wirkung, oder zumindest der Eindruck entstand.
Dann kam die 76. Minute. Samukelo Xulu erzielte ein Eigentor. Sivelele stand auf einmal auf der Verliererstraße. Doch Michel N'Guessan erzielte in der 90+2. Minute den Anschlusstreffer. «Verloren völlig den Faden» – das könnte man sagen. Aber die Gastgeber hielten stand.
Die Zahlen sprechen ihre eigene Sprache. Kaisers Chiefs hatten 56 Prozent Ballbesitz, 117 Angriffe und 14 Key Passes. Sivelele kam auf 44 Prozent, 88 Angriffe und sechs Key Passes. Sechs Schüsse auf Ziel bei Kaisers, vier bei Sivelele. Die Effizienz war nicht ausgeglichen.
Kaisers Chiefs liegen damit weiter auf Platz drei, elf Punkte nach fünf Spielen. Sivelele bleibt auf Platz vierzehn, zwei Punkte. Wir hatten den Heimsieg prognostiziert, mit einer Sicherheit von 46 Prozent. «Und dann» kam es genau so. Nicht spektakulär, aber nah an unserer Einschätzung.