In der Qualifying-Runde des Pokalwettbewerbs setzte sich Larisa am 17. August 2026 mit 3:1 bei Kalithea durch. Der Gast aus Larisa zeigte sich in der zweiten Halbzeit entscheidend und sicherte sich das Torverhältnis klar. Die Gastgeber hatten zwar mehr Ballbesitz und mehr Angriffe, doch die Chancenverwertung blieb ihnen verwehrt. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie unterschiedlich beide Teams mit ihren Möglichkeiten umgingen.
Kalithea ging in der 45. Minute durch ein Elfmeter von K. Papageorgiou in Führung. Wie es dazu kam, lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht ablesen. Der Treffer gab den Gastgeberinnen einen Moment Vertrauen, doch dieser sollte von kurzer Dauer sein. Und dann kam die Antwort aus der anderen Hälfte.
Fünf Minuten nach der Pause glich Papageorgiou aus und drehte das Spiel. Nebenbei ist anzumerken, dass es sich um denselben Torschützen handelte – ein Umstand, der die Effizienz der Gäste unterstreicht. Kalithea versuchte, die Situation zu kontrollieren, doch die Defensive ließ nach und nach nach.
M. Manias erhöhte in der 86. Minute auf 1:2. Der Zeitpunkt war für die Gastgeberinnen ungünstig, denn die Energie ging nach diesem Treffer spürbar verloren. C. Albanis legte in der Nachspielzeit den 3:1-Endstand nach und beendete damit jede Hoffnung auf einen Ausgleich. Die Szene ging in die Überprüfung, doch es gab keinen Grund zur Beanstandung.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Kalithea besaß mit 59 Prozent mehr Ball und zog mit 81 Angriffen gegen 62 der Gäste nach. Doch bei den Torschüssen lagen die Gäste vorne – sechs Treffer auf dem Ziel versus drei bei den Gastgeberinnen. Die Gäste schenkten das Tor her, indem sie ihre wenigen Möglichkeiten präzise nutzten.
Kalithea verliert damit eine weitere Möglichkeit, sich für die nächste Runde zu qualifizieren. Die Gastgeberinnen stehen seit dem 0:4 gegen AEC Athen ohne Sieg und müssen nun mit dem Rücken zur Wand kämpfen. Larisa hingegen endet eine Serie von Spielen ohne klaren Vorsprung und zeigt, dass sie auf dem richtigen Weg sind.