Am Sonntag, den vierten Oktober, traf Kehler Folley Stuttgart im Rahmen der 2. Bundesliga Süd auf Friedrichshafen. Das Spiel endete 3:0 für die Gastgeber. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie unterschiedlich beide Mannschaften in dieser Saison gestartet sind.
Stuttgart steht nach sechs Spielen auf dem sechsten Platz, neun Punkte sammeln die Baden-Württemberger. Friedrichshafen hat vier Partien absolviert, keine gewonnen, null Punkte. Der Vergleich zeigt die Situation: nach vier Niederlagen in Folge sucht der Gast nach dem ersten Erfolg, während die Gastgeber ihre Form wiederfinden.
Die letzten Ergebnisse geben Aufschluss über die aktuelle Entwicklung. Stuttgart hatte zuvor dreimal 2:3 verloren, gegen L.E. Voлейс, Kristel und Schwaig. Am zwölften September folgte dann der 3:1-Sieg gegen Karlsruhe II. Und dann kam der nächste Schritt — ein klarer Sieg, der die Serie beendet, die die Mannschaft zuvor geprägt hatte.
Friedrichshafen präsentiert sich schwieriger. Viermal 0:3 in Folge, zuletzt gegen Göttingen, Mülldorf und Grafing. Der einzige Sieg der Saison stammt vom achten Februar, als man Karlsruher II mit 3:0 bezwang. Nebenbei ist anzumerken: Die Torverhältnisse in den jüngsten Spielen deuten auf ein Problem hin, das über reine Niederlagen hinausgeht.
Was das Ergebnis bedeutet, liegt auf der Hand. Stuttgart steigt auf sieben Punkte, der Abstand zu den Tabellenführern bleibt relevant. Friedrichshafen verharrt auf dem letzten Platz mit null Punkten. Ein Fehler entscheidet oft mehr als der Gesamteindruck — und in dieser Saison scheint der Gast an solchen Momenten zu scheitern.