Spartak Trnava holt sich den Sieg in Komarno
Am Sonntagabend trafen Komarno und Spartak Trnava in der 2. Runde der Superliga aufeinander. Das Spiel endete 1:2 für die Gäste. Der Gastgeber hatte mit F. Trello früh die Führung, doch ein Eigentor und ein spätes Tor von C. Bayemi drehten den Lauf der Dinge. Und dann stand der Endstand, und mit ihm die Erkenntnis, dass solche Spiele selten nach Plan verlaufen.
In der 32. Minute sorgte Trello für die Eröffnung des Kontos. Komarno spielte sich nach vorne, die Ballannahme saß, der Abschluss fand seinen Weg ins Netz. Die Gäste reagierten, suchten nach Anschluss, aber erst gegen Ende des Spiels kam die Wende. Interessant wird es, wenn man sieht, wie Spartak Trnava nach dem Rückstand nicht aufgab, sondern den Druck erhöhte. Das Eigentor von S. Smehyl in der 78. Minute war der Wendepunkt, und Bayemi machte in der 86. Minute klar, dass der Sieg möglich war.
Zwischendurch gab es einige Umstellungen. T. Kudlicka und Matheus Leoni wurden in der 46. Minute eingewechselt, T. Wildeboer folgte in der 56. Minute. Nebenbei fiel auf, dass Spartak Trnava mit F. Kiss in der 58. Minute nachlegte. Die Gastgeber holten in der 67. Minute M. Mikovic runter, L. Khorkheli und A. Masaryk kamen für Spartak in der 68. Minute. F. Trello wurde in der 85. Minute ausgewechselt, S. Smehyl in der 79. Minute.
Die Statistiken zeigen ein Bild, das nicht sofort den Sieg erklärt. Komarno hatte 55 Prozent Ballbesitz, 7 Schüsse aufs Tor, davon 2 daneben. Spartak Trnava kam auf 45 Prozent, ebenfalls 7 Trefferversuche ins Tor, aber 6 daneben. Und dann die Eigentore, die Eigentore, die zählen nicht in die Statistik, aber sie zählen im Spiel. Spartak schuf 4 große Chancen, Komarno nur eine. Das ist der Unterschied.
In der Tabelle bewegt sich das Ergebnis noch wenig. Spartak Trnava steht auf Platz 3 mit 14 Punkten nach 7 Spielen, 4 Siege, 2 Unentschieden, 1 Niederlage. Komarno liegt auf Platz 10 mit 4 Punkten, 4 Unentschieden, 3 Niederlagen, keine Siege. Interessant wird es, wenn man die letzten Spiele betrachtet: Komarno spielte zweimal 1:1 und zweimal 0:0, Spartak ebenfalls mit Unentschieden gegen ЦСКА 1948 und Скалица.
Die Karten verteilen sich auf beide Seiten. Komarno erhielt 2 Gelbe, Spartak 3. Die Schiedsrichter blieben ruhig, die Spielintensität stieg erst gegen Ende. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams etwa gleich viele Luftduelle gewannen – 34 jedes. Das zeigt, dass der Zweikampf auf der Bahn nicht der entscheidende Faktor war.