Im UEFA-Europa-League-Play-off-Hinspiel setzte sich Lillerström am Donnerstagabend mit 2:1 gegen Egnatia Rrogozhinë durch. Die Norweger dominierten den Großteil der Spielzeit, während die Albaner nach einem 0:0 aus dem ersten Aufeinandertreffen schnellstmöglich den Anschluss behalten wollten. Nebenbei zeigte sich, dass beide Teams unterschiedliche Ansätze verfolgten.
Lillerström kontrollierte das Geschehen mit 57 Prozent Ballbesitz und legte mit 128 Angriffen deutlich vor. Egnatia kam auf 99 Angriffe und 43 Prozent Ballbesitz. Interessant wird es bei den Abschlüssen: Drei verwertete Torschüsse reichten für die Norweger, während die Gäste ebenso viele auf Ziel brachten, aber weniger traf.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Lillerström erzielte drei Treffer auf fünf Schüsse aufs Tor, was einer Trefferquote von 21 Prozent entspricht. Egnatia blieb mit 17 Prozent Quote hinter den eigenen Möglichkeiten. Neun Eckbälle für die Hausherren standen acht für die Gäste gegenüber. Die hohe Abwehrkette der Gäste wurde ausgehebelt.
Von der Tabelle her ist die Situation noch offen. Beide Mannschaften sind in der Gruppenphase noch nicht positioniert, die Tabelle sagt an dieser Stelle wenig aus. Aber die Stimmung nach dem Spiel war klar: Lillerström hat einen Vorteil, den es im Rückspiel verteidigen muss.
Egnatia hatte in der vergangenen Woche gegen Tiрана mit 3:0 überzeugt, während Lillerström in den letzten Spielen durchwachsen wirkte. Ein 0:0 gegen den direkten Gegner war nicht genug. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, wenn man eine Chance verpasst.