Im ersten Durchgang des NM-Pokals setzte sich Grorud am Freitagabend mit 5:1 gegen Lokomotiv Oslo durch. Das Spiel fand auf der Kunstrasenfläche von Marienlist statt, und die Gäste zeigten von der ersten Minute an klare Absichten. C. Wielens traf für die Gastgeber bereits in der vierten Minute, doch danach änderte sich das Bild grundlegend.
Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie sich das Spiel entwickelte. Lokomotiv Oslo führte kurz, doch Grorud fand den Rhythmus. A. Alemseged glich in der 52. Minute aus, und danach kamen die Treffer in schneller Folge. M. H. Haga, M. Larsen und E. R. Kalnaes sorgten für die Entscheidung, wobei Kalnaes gleich zweimal traf.
Und dann die Zahlen, die das Bild bestätigen. Grorud besaß den Ball mit 56 Prozent und absolvierte 78 Angriffe gegenüber 61 der Hausherren. Die Schüsse auf das Tor: neun gegen drei. Lokomotiv Oslo spielte zwar mit mehr Eigeninitiative, doch die Effizienz fehlte. Nebenbei fiel auch auf, dass die Gäste drei Abseits begingen, während die Gastgeber nur einmal übersehen wurden.
Die Statistik zeigt einen klaren Unterschied in der Qualität. Lokomotiv Oslo hatte mehr Eckbälle und Freistöße, doch das änderte nichts am Ergebnis. Die Gastgeber verloren in dieser Form auch nicht überraschend — ihre letzten Spiele sprachen eine ähnliche Sprache: 2:7 gegen Bærum, 0:7 gegen Hønefoss, 1:4 gegen Skeid. Grorud war selbst nicht unangefochten, doch an diesem Tag reichte es.
Was bleibt, ist ein klarer Sieg der Gäste, der nichts mit Glück zu tun hat. Grorud überstand die anfängliche Unsicherheit und kontrollierte das Spiel danach. Lokomotiv Oslo hatte Chancen, nutzte sie nicht. Der Pokal geht weiter, und für Oslo bedeutet das Ende nach nur einem Tor und fünf Gegentreffern.