Am Montagabend traf Maccabi Kabilio Yaffo in der Liga Leumit auf Kiryat Yam. Die Gäste schrieben sich mit 6:2 in die Siegerliste ein, nachdem sie in der ersten Halbzeit bereits die Initiative ergriffen hatten. Interessant wird es immer wieder, wenn man betrachtet, wie ein Spiel sich entwickelt — hier war klar, wer die Kontrolle übernehmen wollte.
Die Gastgeber begannen mit einer Chance, die Silla in der neunten Minute nutzte. Cupido erhöhte wenig später auf 2:1, bevor Jan in der 36. Minute den Ausgleich herstellte. Kurz vor der Pause traf Cupido erneut. Und dann kam die zweite Hälfte, und Kiryat Yam zeigte, dass der Vorsprung nur scheinbar stabil war.
In der 46. Minute legte Farada nach, Abramov folgte in der 57. Minute, Itzhak in der 71. Ein achtes Tor fiel in der 89. Minute, ohne dass ein Schütze genannt wurde. Die Gäste bestimmten das Spiel, sie schossen präziser, sie kontrollierten den Ball. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber kaum Offsides registriert bekamen, aber auch nicht in die Tiefe gingen.
Die Statistiken bestätigen das Bild: Kiryat Yam dominierte mit 54 Prozent Ballbesitz und 19 Treffern auf das Tor, während Kabilio auf 46 Prozent und 14 Treffer kam. Fünf Ecken standen für die Gastgeber, sieben für die Gäste. Die Schüsse auf das Tor waren ungleich verteilt — 13 gegen 6, das ist ein klares Signal. Und dann fragt man sich, warum Kabilio so wenig versuchte.
Für die Tabelle bedeutet das: Kiryat Yam bleibt auf dem neunten Platz mit drei Punkten nach drei Spielen. Kabilio rutscht weiter ab, drei Niederlagen, null Punkte. Und dann ist es nicht einfach nur eine Niederlage, sondern ein Muster, das sich wiederholt.