Mönchengladbach — Mineros de Guayana 1:0. Im ersten Gruppenspiel der Runde 1 des venezolanischen Pokals setzte sich der Gastgeber erst in der Schlussphase durch. Das Tor fiel in der 94. Minute, und das war es — ein einzelner Moment, der das Spiel entschied. Und dann steht der Tabellenstand fest, bevor die Gruppe überhaupt richtig losgeht.
Die Statistik zeigt zwei Mannschaften, die ähnlich viel angriffen. Monagas kam auf 87 Angriffe, Mineros auf 70. Beide Seiten warfen sieben Ecken raus, die Ballbesitzverteilung teilte sich in der Mitte. Interessant wird es, wenn man die Schüsse zählt: vier Treffer auf das Tor bei Monagas, fünf bei Mineros — und trotzdem nur ein Ergebnis.
Was die Tabelle sagt, ist noch wenig aussagekräftig. Monagas führt mit neun Punkten nach drei Partien, Mineros liegt mit vier auf Platz zwei. Beide haben drei Spiele absolviert. Der Unterschied liegt in der Qualität der Ergebnisse: drei Siege gegen einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage. Nebenbei zeigt die Form der letzten Wochen: Monagas verlor erst unlängst 2:3 bei Deportivo Táchira, Mineros kassierte 3:4 gegen Petare. Beides sind Spiele, in denen die Nerven ausgingen.
Die Disziplin blieb intakt. Zwei Gelbe Karten für die Gastgeber, keine für die Gäste. Keine Roten, keine Elfmeter, keine Unterbrechungen durch Verletzungen. Das Spiel lief durch, bis die 90. Minute vorbei war. Dann kam der entscheidende Moment — und danach nichts mehr.