Naftan verpasst Elfmeter und unterliegt Minsk mit 0:3
Am Sonntagabend trafen Naftan und Minsk in der 21. Runde der Premier-Liga aufeinander. Das Spiel endete mit 0:3 für die Gäste aus der Hauptstadt. Nebenbei zeigt die Tabelle, dass der Unterschied zwischen den Mannschaften größer ist als nur die Punkte. Naftan liegt auf dem 16. Platz mit 10 Punkten, Minsk auf dem 8. mit 31.
Die erste Chance entschied zu Gunsten von Minsk. In der 28. Minute traf Matar Dieye zum 0:1. Und dann kam Naftan näher an den Ausgleich. In der 68. Minute verschoss Ignat Pranovich einen Elfmeter. Interessant wird es, wenn man sieht, wie viele Versuche die Gastgeber unternahmen. Sie hatten vier Schüsse auf das Tor, aber keinen Treffer.
Minsk kontrollierte das Spiel mit 55 Prozent Ballbesitz. Die Gastgeber kamen nur auf 45. Und dann fiel der nächste Treffer erst in der 80. Minute. Egor Zubovich erhöhte auf 0:2. In der 90. Minute setzte er nach und machte das Ergebnis endgültig. Sieben Schüsse auf das Tor für Minsk, vier davon waren gefährlich.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Naftan erhielt vier Gelbe Karten, Minsk drei. Gregoy Abdul, Gleb Zherder, Ilya Dubinets und Vasiliy Chernyavskiy wurden verwarnt. Die Gastgeber versuchten es mit sieben Ecken, die Gäste mit neun. Aber der entscheidende Moment war der Elfmeter, den Pranovich nicht nutzte.
Naftan ist seit acht Spielen ungeschlagen — nein, das stimmt nicht. Seit acht Spielen hat die Mannschaft nicht gewonnen. Vier Niederlagen in Folge vor diesem Spiel, und dann kam noch eine hinzu. Die letzten Spiele: 1:5 gegen Dynamo Minsk, 0:2 gegen Vitebsk, 0:2 gegen Nemanch, 0:6 gegen Gomel. Nur gegen Arsenal gab es einen Sieg.
Für Minsk bedeutet die Partie einen weiteren Schritt nach oben. Die Mannschaft ist seit acht Spielen ungeschlagen, oder besser gesagt: sie hat in fünf Spielen drei Punkte geholt. Gegen BATE verloren sie 1:2, gegen Vitebsk 0:1, gegen Nemanch 1:2. Aber gegen Gomel und Arsenal gewannen sie. Und jetzt gegen Naftan mit 3:0.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass ein Match nicht durch die Gesamtzahl der Schüsse entschieden wird. Sondern durch die wenigen Augenblicke, in denen die Konzentration reicht. Pranovich hatte seine Chance. Und dann war es vorbei.