Am Samstagabend schlug Olympía Cerro Porteño in der Clausura mit 2:1. Das Spiel endete nach einem Tor im Nachspiel der ersten Halbzeit und zwei weiteren in der zweiten Phase. Beide Teams stehen mit drei Punkten aus drei Partien auf den Rängen sieben und acht — ein Unterschied, der sich nur in den Platzierungen zeigt, nicht in der Bilanz.
Die Gastgeber gingen in der 44. Minute durch A. D. Canete Torres in Führung. Cerro reagierte sofort: in der 58. Minute glich E. Delmas aus. Und dann kam die Wende. H. Sandoval traf in der 63. Minute und Olympía entschied das Spiel. Nebenbei fiel Canete Torres in der 82. Minute gelb — ein Fehler entscheidet, und er saß im falschen Moment im falschen Augenblick.
Interessant wird es bei den Zahlen. Olympía kontrollierte mit 55 Prozent Ballbesitz, schoss elfmal auf das Tor, davon vier ins Ziel. Cerro hatte neun Schüsse, nur einer landete im Netz. Die Gastgeber verwandelten vier von elf Versuchen, die Gäste einen von neun. Es sah so aus, als hätten sie die Lücke gefunden — und dann nicht.
Fünf Wechslungen pro Seite, einige davon in der 46. Minute, als die Halbzeitpause noch nicht einmal richtig vorbei war. F. Dominguez wurde ausgewechselt und sah kurz darauf die gelbe Karte. F. Cardozo ging in der 82. Minute für den gelbgesperrten Canete Torres. Ein Trainerwechsel im Geiste, nicht auf dem Papier.
Die Gastgeber beendeten die Negativserie. Vier Spiele ohne Sieg, dann dieses 2:1. Cerro hingegen musste nach zwei Niederlagen in Folge einen Punkt dazulegen — kam aber nicht über ein Unentschieden hinaus. Die Tabelle bleibt gleich, aber der Eindruck ändert sich.