Oriente Petrolero und Guabirá trafen am Dienstag im Rahmen der Group Stage 3 der Copa Profesional de División aufeinander. Das Spiel endete 1:0 für die Heimmannschaft. Der entscheidende Moment kam in der 45. Minute nach der Pause — Herrera verwandelte einen Elfmeter, und das war's.
Es war nicht viel los in der ersten Halbzeit, und dann kam der Elfmeter. Herrera ging in der 22. Minute gelb, was vielleicht ein Signal war, und in der 45. Minute nach der Pause zückte er zum Strafstoß. Guabirá hätte sich eigentlich mehr herausnehmen können, aber nebenbei spielte Petrolero kompakter.
Interessant wird es in der zweiten Halbzeit. Mamani zückte nach der Pause mehrfach Gelb — eine gelbe Karte in der 47., eine weitere in der 53., und dann die rote. Guabirá stand nur noch zu zehnt, und das veränderte alles. Die Gäste hatten zwar mehr Angriffe, aber ein Fehler entscheidet.
Die Zahlen zeigen ein klares Bild: Guabirá besaß 60 Prozent der Ballkontrolle und brachte 103 Angriffe zustande. Oriente Petrolero lag bei 40 Prozent und 63 Angriffen. Doch die Treffsicherheit spricht Bände — vier Schüsse auf das Tor von Petrolero landeten, davon eines im Netz. Guabirá hatte nur einen Schuss auf Ziel bei neun daneben.
Petrolero hatte zuletzt Probleme — 1:2 gegen Always Ready war die letzte Niederlage. Guabirá spielte sich nicht richtig in Schwung, 1:5 gegen Bullo-Bullo war kein gutes Zeichen. Mit diesem Sieg hat die Heimmannschaft jetzt einen Punkt mehr, und Guabirá wartet weiter auf einen Sieg.