Am Samstagnachmittag im Group Stage der 1. Liga Promotion setzte sich Schaffhausen mit 2:1 bei Paradiso durch. Das Spiel endete nach drei Toren in den ersten 61 Minuten, wobei die Gäste aus der Nordstadt die Führung noch umdrehten. Paradiso hatte früh den Vorteil, doch Schaffhausen reagierte konsequent.
In der fünften Minute nutzte A. Ajeti eine Gelegenheit und brachte Paradiso in Führung. Der Treffer kam überraschend schnell, das Heimteam spielte offen und suchte den Anschluss an die bessere Phase. Es war das erste Tor der Partie und schien den Tagesverlauf zu bestimmen.
Doch Schaffhausen ließ sich nicht unterkriegen. A. Babic glich in der 24. Minute aus, nebenbei zeigte sich, dass die Gäste sich auf das Spiel einließen. Die Heimmannschaft stand nun unter Druck, und interessant wird es, wenn man bedenkt, wie Paradiso in den letzten Spielen aufgetreten ist. Drei Niederlagen in Folge hatten den Verein in eine defensive Haltung gezwungen.
Der entscheidende Moment folgte in der 61. Minute. C. Chiappetta traf und stellte den Sieg sicher, nachdem Paradiso die Konterchance hatte liegen lassen. Schaffhausen verbarrikadierte sich, und die Heimmannschaft kam nicht mehr zu einer sinnvollen Aktion. Der Auswärtssieg war verdient, die Gäste brachten es über die Zeit.
In der Tabelle bedeutet das: Paradiso bleibt mit acht Punkten auf dem fünften Platz, während Schaffhausen mit elf Zählern auf Platz vier vorrückt. Der Abstand zwischen den beiden Mannschaften vergrößert sich auf drei Punkte, was im Group Stage bereits eine gewisse Distanz darstellt. Die Gäste stehen mit vier Siegen und zwei Niederlagen solid da, die Heimmannschaft hat nach drei Siegen und zwei Niederlagen noch Luft nach oben.
Nebenbei interessant: Paradiso hatte zuletzt mit einem 1:3 gegen Katandzarо und einem 2:2 gegen Taverna gezeigt, dass die Defensive nicht immer standhält. Schaffhausen hingegen holte nach der 1:1-Remis gegen Freiburg II und der 2:4-Niederlage gegen Санкт-Галлен II wieder Punkte. Das Spiel endete mit einem klaren Ergebnis, und die Tabelle spiegelte den Verlauf wider.