Petrojet und Al-Masri trafen in der vierten Runde der Premier League aufeinander, und das Spiel endete 2:1 für die Gastgeber. Der erste Treffer fiel früh, in der siebten Minute, als Mostafa El-Badry den Ball im Netz platzierte. Al-Masri beantwortete das mit einem Elfmeter, den Salah Mohsen in der 55. Minute verwandelte – nach einem VAR-Eingriff in der 53. Minute. Doch Petrojet drehte das Spiel, Ahmed Abdel Mawgod entschied in der 56. Minute.
Interessant wird es bei der Verteilung der Chancen. Al-Masri blieb bei 2,67 expected Goals, Petrojet bei 1,51. Vier Treffer auf dem Tor, aber die Qualität der Chancen war unterschiedlich. Die Gäste kreierten nur eine große Situation, die Gastgeber zwei. Nebenbei fiel die Toleranz für Fehler: in der 51. Minute sah Barakat Haggag Gelb, in der 52. Minute folgte Mostafa El-Badry.
Die Statistiken erzählen ihre eigene Geschichte. Petrojet dominierte im Zweikampf mit 37 aerial duels, Al-Masri hatte mit 119 attacks mehr Ballberührungen. Doch possession lag bei 39 Prozent für die Gastgeber, 61 für die Gäste. Vier Schüsse ins Tor, vier für beide Seiten. Die Treffsicherheit war bei Petrojet höher, 27 Prozent gegenüber 18 Prozent.
Wir hatten vorhergesagt, dass Petrojet gewinnt. Die Wahrscheinlichkeit lag bei 43 Prozent, und der Tag hat uns recht gegeben. Was erklärt das? Die Gastgeber nutzten den Standard besser, Al-Masri scheiterte an der Umsetzung. In der 56. Minute, eine Minute nach dem Elfmeter, war das Spiel entschieden. Der Kapitän zog die Mannschaft mit.
Die Tabelle zeigt die Lage klar. Petrojet steht auf dem 17. Platz, drei Spiele, null Siege, eine Niederlage, ein Punkt. Al-Masri ist Fünfter, drei Spiele, zwei Siege, ein Punktverlust, sechs Punkte. Die Gastgeber haben verloren die Nerven in der Vergangenheit, drei Spiele mit nur einem Punkt. Die Gäste haben nichts zu verlieren, wenn sie gegen Petrojet antreten.