San Luis und Cobreloa trafen am Freitagabend in der Primera B aufeinander, Runde 24 der Regular Season. Das Spiel endete 4:2 für die Gastgeber aus San Luis. Interessant wird es, wenn man den Verlauf betrachtet: Parada steuerte drei Tore bei, bevor Cobreloa in der Schlussphase noch einmal zulegte.
In der 12. Minute eröffnete S. Parada die Rechnung. 26 Minuten später folgte der Elfmeter, ebenfalls von ihm. Dann kam die 54. Minute und der dritte Treffer des Chilenen – ein Hattrick, der San Luis weit vor Cobreloa brachte. Nebenbei: Der verpasste Elfmeter in der 35. Minute war der einzige Fehlversuch der Gastgeber im Strafraum.
Cobreloa reagierte mit einem Gegentreffer in der 58. Minute durch I. Meza. Doch in der 67. Minute sah D. Tapia die rote Karte und verließ das Feld. Und dann war es vorbei mit der Hoffnung auf einen Ausgleich. Die Gastgeber standen kompakt, während die Gäste ab der 65. Minute zu zweit gegen elf spielen mussten.
Statistisch gesehen dominierte Cobreloa mit 157 Attacken gegenüber 127 der Gastgeber. Die Ballbesitzverteilung lag bei beiden Teams bei 50 Prozent. San Luis hatte sechs Treffer aufs Tor, Cobreloa vier. Drei der vier Siege der Gastgeber in dieser Saison waren eng – diesmal war es anders.
In der Tabelle rutschte Cobreloa auf Platz zwei zurück, mit 41 Punkten nach 23 Spielen. San Luis hält Platz drei mit 38 Zählern. Der letzte Sieg der Gäste war ein 2:0 gegen San Marcos de Arica – danach folgte die Niederlage gegen Union Espanola. Die Gastgeber hatten zuvor gegen Deportes Iquique gewonnen.
Wir hatten einen Sieg der Gastgeber prognostiziert, mit 41 Prozent Sicherheit. Das traf ein. Nicht weil die Statistik spricht, sondern weil der Moment in der 67. Minute alles änderte. Drei Tore in der ersten Halbzeit, ein Rot in der zweiten – solche Spiele entscheiden sich in drei, vier Episoden, der Rest ist Hintergrund.