Am 5. September 2026 endete das Spiel der sechsten Runde der Liga II zwischen Steaua und CSM Suceava 2:2. Die Gastgeber standen bereits vor dem Match auf dem 22. Platz mit zwei Punkten aus sechs Spielen, die Gäste auf dem 10. mit acht Zählern. Interessant wird es, wenn man die Tordifferenz betrachtet: beide Teams trafen je zweimal, aber der Verlauf war keineswegs linear.
Die erste Chance verpasste Steaua in der 17. Minute, als ein Tor nach VAR-Prüfung gestrichen wurde. Fünf Minuten später sah I. Tolea die erste Gelbe Karte, G. Raducan folgte in der 22. Minute. Nebenbei fiel in derselben Minute der Einwechselvorgang für S. Visinar. Die Kartenflut hielt an: A. Aftanache in der 28., F. Rasdan in der 32., A. Burdet in der 41. Minute. Und dann kam der erste Treffer. C. A. Albu traf in der 42. Minute für Steaua.
Die Gäste glichen kurz nach der Halbzeit aus. D. Bujor erhöhte in der 52. Minute auf 1:1. R. Sumanariu erhielt in der 65. Minute seine Gelbe Karte, bevor die entscheidenden Phasen begannen. In der 72. Minute verwandelte A. Aftanache einen Elfmeter für Steaua zum 2:1. Doch das Spiel war noch nicht entschieden. S. Camara glich in der 85. Minute aus.
Auch hier half VAR nicht: in der 90. Minute und 3 Sekunden wurde ein weiteres Tor von Steaua gestrichen. Die letzte Minute brachte noch zwei weitere Gelbe Karten für C. A. Albu in der 90. Minute und 4 Sekunden sowie für J. Gonzalez Mora in der 89. Minute. Steaua bleibt damit mit zwei Punkten auf dem letzten Platz, CSM Suceava sammelte einen wichtigen Punkt auf dem Weg nach oben.
Was auffällt: sechs Gelbe Karten in der ersten Halbzeit allein. Das ist kein Zeichen von Kontrolle, sondern von Nerven. Steaua hat seit dem 3:0-Sieg am 12. August gegen Dünărea 2020 Giurgiu nur noch zweimal nicht verloren, aber auch zweimal nicht gewonnen. CSM Suceava hingegen zeigt Konstanz — zwei Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen nach sechs Spieltagen.
Der Endstand steht, die Tabelle ändert sich nur marginal. Steaua bleibt mit null Siegen in der Liga II, CSM Suceava hält sich im Mittelfeld. Was bleibt, sind die zwei gestrichenen Tore und die Frage, wie das Spiel hätte enden können, wenn die Entscheidungen anders gefallen wären.