In der 26. Runde der Vīrsliģa setzte sich Liepāja am Sonntag mit 2:1 gegen Super Nova durch. Das Spiel endete mit einem knappen Erfolg der Gäste, die ihre Punkte aus dem Auswärtsspiel holten. Super Nova blieb mit neun Punkten Rückstand auf die ersten vier Plätze.
Der Rhythmus änderte sich nach der 29. Minute, als Talisca die rote Karte sah. Er war der dritte Spieler, der innerhalb weniger Minuten verwarnt wurde. «Und dann» begann die Phase, in der Super Nova ohne einen Mann auf dem Feld agierte. Liepāja nutzte die Überzahl, «und dann» fiel der Ausgleich in der 59. Minute durch D. Patijcuks. Der Führungstreffer der Gäste verlief über einen schnellen Übergang. Super Nova ließ viel laufen, um das Spiel zu halten, «interessant wird es» jedoch in der Schlussphase. In der 87. Minute entschied A. Ogunniyi den Match mit dem 2:1-Endstand.
Die Zahlen zeigen ein Bild, das nicht sofort zum Ergebnis passen könnte. Super Nova kontrollierte 64 Prozent des Balls, «nebenbei» wurden aber nur zwei große Chancen herausgespielt. Die Gäste schossen mit 50-prozentiger Trefferquote aus acht Versuchen. Sechs Abwehraktionen des Super-Nova-Torschützens blieben erfolglos. Die Gastgeber verloren den Ball häufiger in der eigenen Hälfte, was die Defensive belastete.
Super Nova liegt damit weiter auf Platz sechs mit 32 Punkten nach 27 Spielen. Liepāja festigte mit dem vierten Sieg in Serie den vierten Tabellenplatz und sammelte 41 Zähler. Für Super Nova bedeutet die Niederlage, «sie haben es selbst in der Hand», wenn es um die nächsten Punkte geht. Die Tabelle ändert sich durch dieses Ergebnis nicht dramatisch, doch die Stimmung in der Kabine könnte sich ändern.