Am Samstagabend traf Universitario im Estadio Monumental auf Comisionados Unidos. Das Spiel endete 2:2, interessant wird es und dann, wenn man die Tordifferenz betrachtet. Beide Teams blieben punktgleich, doch die Qualität der Chancen veränderte sich im Laufe der Partie.
In der 18. Minute sah Fabio Rojas die erste gelbe Karte, nebenbei notierte der Schiedsrichter auch Matías Eric Sen in der 21. Minute. Juan Manuel Requena folgte in der 25. Minute, bevor die erste Torchance folgte. Jhon Sánchez nutzte seine Gelegenheit in der 44. Minute und brachte Universitario in Führung. Die Gäste antworteten nicht sofort, stattdessen wurden beide Teams in der 45. Minute ausgewechselt.
César Inga erhöhte für die Gastgeber in der 50. Minute auf 2:0. Flavio Alcedo antwortete nur drei Minuten später und schaffte den Anschlusstreffer. Und dann kam der Moment, der die Partie drehte: in der 81. Minute entschied VAR einen Elfmeter für Universitario, Gianluca Lapadula verwandelte sicher und stellte den 3:1-Scheinstand her. Doch ein weiterer VAR-Eingriff in der 85. Minute stornierte einen Elfmeter der Gäste, Josuee Herrera blieb sein Ball verschont.
Die Statistiken zeigen ein Bild, das nicht ganz zur Ergebnisanzeige passte. Universitario hatte 54 Prozent Ballbesitz und 104 Angriffe, Comisionados Unidos kam auf 68. Der Unterschied bei den Torschüssen war deutlich: 10 Schüsse im Strafraum für die Gastgeber gegen vier für die Gäste. Allerdings traf Comisionados mit 63 Prozent genauer als Universitaros 36 Prozent.
Die Tabelle nach dem Spiel zeigte Universitario auf Platz zwei mit 46 Punkten aus 25 Spielen. Comisionados Unidos blieb auf Platz elf und hatte 30 Punkte erreicht. Interessant wird es, wenn man die letzten Spiele beider Teams betrachtet: Universitario hatte vier Siege in Folge eingefahren, bevor das Unentschieden folgte. Comisionados Unidos hatte zuvor gegen UTK und Kusco gewonnen, verlor aber gegen Atlético Grau und Cultural-Sant-Rosa.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass drei oder vier Momente ein Spiel entscheiden. Der VAR-Eingriff in der 85. Minute hätte alles ändern können. Stattdessen endete die Partie mit einem Punkt für jedes Team, und die Frage, wer wirklich mehr verdient hatte, bleibt offen.