Universitario dominiert klar gegen Cultural Santa Rosa
Im sechsten Spiel der Clausura setzte sich Universitario in Lima mit 3:0 durch. Das Team von Trainer Ricardo Gareca zeigte nach seinen schwächeren Wochen eine andere Seite. «Nebenbei» fiel dabei, dass der Kapitän die Mannschaft durch alle Phasen trug.Die erste Chance ergab sich nach 26 Minuten. G. Lapadula nutzte eine Lücke und verwertete die Situation. cultural Santa Rosa reagierte zu spät. «Und dann» kam der nächste Fehler, als F. Torres in der 51. Minute rot sah. Fortan standen die Gäste nur noch zu zehnt da.
Interessant wurde es gegen Ende der ersten Halbzeit. Universitario überliessen dem Gegner den Ball kaum noch. Die Quote der Ballverluste stieg bei den Gästen deutlich. Kulturlаl Santa Rosa versuchte, über die Flügel zu kommen, scheiterte aber bei der Umsetzung.
Die zweite Hälfte begann mit Druck von beiden Seiten. In der 70. Minute fiel ein Elfmeter für Universitario. A. Valera stellte die Sache klar. «Seit acht Spielen ungeschlagen» würde man bei Universitario wohl sagen, wenn man die Serie zählt. Die Gäste hatten keine Antwort auf die Situation.
Lapadula sorgte für die endgültige Entscheidung in der 76. Minute. Das Tor bedeutete das Aus für die Hoffnung der Gäste. Die Substitutionen folgten schnell. Universitario holte frische Kräfte, während cultural Santa Rosa nach einer Lösung suchte.
Die Statistik bestätigt das Bild. Universitario dominierte mit 61 Prozent Ballbesitz. Die 141 Angriffe stehen den 60 der Gäste gegenüber. Besonders auffällig: 13 Schüsse innerhalb des Strafraums, davon sechs ins Tor.
Für Universitario bleibt die Tabelle unverändert. Mit 45 Punkten liegt das Team auf Platz zwei. Cultural Santa Rosa rutschte ab. Mit 41 Punkten und sieben Niederlagen wird der Abstand zu den Spitzenteams größer.
Die Clausura zeigt ihre eigene Dynamik. Ein Derby mit eigener Rechnung, wie man es manchmal nennt. Aber heute war es kein Derby, sondern eine klare Demonstration der Überlegenheit. Universitario hat es selbst in der Hand, die Qualifikation zu sichern.