Im Achtelfinal der dänischen Pokalwettbewerbe traf Hvidovre am Donnerstagabend auf Hillerød. Das Spiel endete mit einem klaren 0:12 für die Gäste. Und dann fragt man sich, wie ein solcher Ausgang zustande kommt.
Hillerød traf als Erste. Fünfundvierzig Minuten lang hielt sich die Partie im Rahmen, bis in der 42. Minute W. Glindtvad den ersten Treffer erzielte. Eine Minute später folgte P. Kallsberg. Interessant wird es ab der 48. Spielminute, als M. Julo nachlegte und Hvidovre ins Hintertreffen drängte.
Dann kam die Phase, die das Spiel entschied. In der 50., 51. und 52. Minute traf N. Kretzschmar dreimal in Folge. Nebenbei notiert: B. Kucukylidiz erhöhte in der 56. Minute auf 7:0. Hvidovre fand nie ins Spiel, die Defensive war überfordert und ließ sich nicht beirren.
Im zweiten Durchgang ging es weiter. S. Opoku traf in der 71. Minute, und Kretzschmar vervollständigte seinen Hattrick zwei Minuten später. H. Toftegaard erhöhte in der 79. Minute, P. Kallsberg stellte in der 80. Minute den Endstand her. Machte den Unterschied war die Konstanz im Angriff.
Der letzte Treffer fiel in der 89. Minute durch H. Toftegaard. Insgesamt erzielte Hillerød zwölf Tore, Hvidovre blieb torlos. Die Statistik spricht für sich: Viele Chancen, wenige Abwehraktionen auf Seiten der Gastgeber. Und dann steht da ein 0:12.
Für Hillerød bedeutet das: Die Runde ist vorbei, der Weg endet hier. Hvidovre muss zu Hause liefern, wenn es eine Chance geben soll. Der Pokal geht weiter, aber nicht für die Heimmannschaft.