Am Freitagabend traf Vancouver Whitecaps auf Club de Fútbol Juárez in der Gruppenphase des Pokalwettbewerbs. Die Gastgeber gingen früh in Führung, doch die Gäste drehten das Spiel und gewannen mit 1:3. Das Ergebnis steht fest, und es zeigt, dass Ballbesitz allein nicht über den Ausgang entscheidet.
Die erste Minute, die wirklich etwas bedeutet, war die zwölfte. J. Badwal legte Vancouver in Führung. Und dann kam die dreißigste Viertelstunde. E. Ayon glich aus — 1:1. Die Gastgeber hatten die Kontrolle, doch Juárez wartete. Sie liessen sich den Ball abnehmen, ohne zu panikieren.
In der siebzigsten Minute wurde alles klar. O. Estupinan stellte den 1:2-Saldo her. Und in der补时-Zeit, Minute 96, bestätigte Ricardinho das Ergebnis mit dem dritten Treffer. Die Gastgeber zitterten sich nicht zum Sieg — sie hatten ihn nie wirklich.
Die Zahlen sagen ihre eigene Geschichte. Vancouver dominierte mit 72 Prozent Ballbesitz, spielte 683 Pässe, 132 Angriffe. Doch von neun Schüssen ins Tor trafen nur drei. Die Gäste kamen auf 28 Prozent, 4 Schüsse ins Ziel, 3 Treffer. Interessant wird es, wenn man diese Diskrepanz betrachtet.
Die Gruppenphase geht weiter. Vancouver bleibt zurück, Juárez sammelt Punkte. Das ist die Rechnung eines Derbys mit eigener Logik — wer die Effizienz findet, gewinnt, nicht wer den Ball hält.