Wolfsburg und Kaiserslautern spielten am Samstagabend in der 2. Bundesliga ein torloses Remis. Das Spiel am 8. August endete mit der Partie 0:0. Beide Mannschaften blieben mit je acht Punkten nach vier Spieltagen unverändert an den Plätzen vier und fünf.
Die erste Chance auf eine Entscheidung ergab sich durch eine gelbe Karte. In der 35. Minute sah S. Sahin die Verwarnung. Danach liessen beide Teams nichts anbrennen. Die Trainer wechselten ab der 66. Minute nach und nach um: Ritter, Hornby, Kunze, Vini Souza, Damar, Asta. Nebenbei fiel auf, dass Kaiserslautern mit drei Gegentoren in Folge noch vor dem Spiel stand.
Wolfsburg dominierte den Ball mit 63 Prozent Besitz. 110 Angriffe und 9 Eckbälle zeigten den Druck. Allerdings gingen die Chancen verloren — fünf Schüsse aufs Tor, vier davon blockiert. Die Expected Goals lagen bei 1,26. Interessant wird es, wenn man betrachtet, dass der Gegner nur drei Schüsse aufs Tor abgeben musste, aber drei davon trafen.
Kaiserslautern spielte defensiv und liess nur 95 Angriffe zu. Trotzdem schufen sie drei grosse Chancen bei lediglich 0,87 Expected Goals. 32 Raumwiederherstellungen und 15 Tackles zeigten die Arbeit im eigenen Drittel. Die Gastgeber hatten 16 Clearances und 26 Tackles zu bieten. Der Torhüter von Kaiserslautern parierte vier Bälle, der von Wolfsburg drei.
Das Ergebnis ändert nichts an der Tabelle. Beide Mannschaften bleiben mit je zwei Siegen und zwei Unentschieden punktgleich. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass ein Spiel entschieden wird, wenn die wenigen Chancen genutzt werden. Und das ist hier nicht passiert.