Vojvodina gewinnt knappe 2:1-Heimsieg gegen Radnik
Vojvodina hat am Sonntagabend in der serbischen Superliga mit 2:1 gegen Radnik Smederevo gewonnen. Das Spiel fiel in die vierte Runde der regulären Saison. Die Gastgeber lagen zur Halbzeit noch in Rückstand, bevor sie in der zweiten Hälfte den Wendepunkt fanden. Interessant wird es bei den Zahlen: Vojvodina kontrollierte mit fünfundfünfzig Prozent Ballbesitz das Geschehen, während die Gäste mit weniger Angriffen, aber mehr Treffern aufs Tor gefährlicher wirkten.
In der ersten Halbzeit blieb das Spiel unauffällig. E. Quarshie erhielt in der 28. Minute die gelbe Karte, ein frühes Signal, dass der Rhythmus rau werden würde. Zur Pause brachte D. Jovanovic frische Beine. Dann kam die 50. Minute. D. Zukic legte Vojvodina in Führung. Nebenbei fiel auf: Die Gäste hatten bisher mehr Bälle aufs Ziel gebracht, aber der Vorteil lag bei denen, die ihre Chancen verwerteten.
Radnik glich schnell aus. In der 63. Minute traf P. Sukacev und gab den Gästen wieder die Hoffnung. Vojvodina reagierte nicht mit Panik, sondern mit Struktur. Die Gastgeber standen stabil, verteidigten ihre Räume und warteten auf den Moment. Dann kam der Elfmeter. In der 68. Minute verwandelte V. Bogdanovic sicher. Das Spiel drehte sich, und die Gäste standen nur noch zu zehnt in Bezug auf ihr Risiko. Sie warfen alles nach vorn, fanden aber keine Ruhe im letzten Drittel.
Die Statistiken bestätigen das Bild. Vojvodina schoss zwölf Bälle, davon fünf aufs Tor. Radnik traf siebenmal, von zwölf Versuchen. Die Gäste waren präziser, aber die Gastgeber hatten mehr Angriffe: 88 gegen 66. Beide Teams gewannen je 31 Zweikämpfe in der Luft und leisteten je 22 Klarierungen. Die Zahlen zeigen: Es ging nicht um Dominanz, sondern um Effizienz. Und hier entschied sich der Sieg.
Vojvodina bleibt auf dem zweiten Platz der Tabelle. Acht Spiele, sechs Siege, null Unentschieden, zwei Niederlagen, 18 Punkte. Radnik rutscht auf den fünften Platz. Sieben Partien, drei Siege, zwei Remis, zwei Niederlagen, 11 Punkte. Der Abstand zwischen den Teams vergrößert sich. Vojvodina hat die Form aus den letzten Spielen bestätigt, Radnik sucht nach Konstanz. Das ist der Stand nach Runde vier.